Ich bin dann mal weg
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Hier einmal ein kleines Lebenszeichen! Seit dem 1.7 bin ich jetzt in Georgien. Ich bin morgens um halb fünf am Flughafen in Tiflis (oder Tbilisi, wie die Georgier sagen) angekommen und wurde vom Besitzer meiner Unterkunft am Flughafen abgeholt. Ich konnte mein Zimmer sofort beziehen und habe mich erstmal ausgeschlafen. Bei meinem ersten Spaziergang in der Stadt habe ich den Eindruck bekommen, dass Tiflis krasse Gegensätze zwischen alter Bausubstanz und hypermodernen Gebäuden hat. 

Am gestrigen Tag war ich den ganzen Tag in der Stadt unterwegs und habe die hügelige Altstadt erkundet und war gegen Abend auf den Hügeln am Stadtrand wandern. Die Aussicht war sehr beeindruckend. 

Obwohl ich die Stadt bei weitem noch nicht komplett gesehen habe (ich werde in ein paar Tagen nochmal hier sein), habe ich mich heute entschlossen einen organisierten Ausflug mit einem Bus und einem englischsprachigen Guide zu mehreren Highlights der näheren Umgebung zu machen. Unsere erste Station war die frühere georgische Hauptstadt Mtskheta mit ihrer außerhalb in spektakulärer Lage gelegenen Jvari-Kirche und der von Burgmauern geschützen Svetitskhoveli-Kathedrale. Beide gehören zum Welterbe der Unesco. Vom Hügel, auf dem die Jvari-Kirche liegt, sieht man den Zusammenfluss der beiden Flüsse Aragvi und Mtkvari. Man beachte die unterschiedlichen Farben! Die Svetitskhoveli-Kathedrale ist von einer Burgmauer geschützt und innen mit Fresken geschmückt. Anschließend ging es nach Gori, die Geburtsstadt Josef Stalins. Dort konnte ich das Stalin-Museum besichtigen. Es besteht hauptsächlich aus Bildern und Fotos aus dem Leben des Diktators und aus persönlichen Gegenständen. Seine Totenmaske ist hier ausgestellt und sein Eisenbahn-Waggon steht vor dem Museum. Kein Wort über Stalins Opfer! Von kritischer Aufarbeitung keine Spur! Der größte Platz in Gori heißt bis heute "Stalin-Platz" und seine Statue musste im Jahr 2010 nachts heimlich von der Polizei von dort entfernt werden, da man Proteste der Bevölkerung von Gori befürchtete. Unsere dritte Station waren die fast 3000 Jahre alten Wohnhöhlen von Uplistsikhe. Trotz mehrerer Erdbeben ist hier noch vieles erhalten und es macht Spaß die Höhlen zu erkunden.

So viel zu meinen ersten Eindrücken! Ich melde mich wieder!

Georgien

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