La Paz II
Zurück in La Paz, gondelten wir bei bestem Wetter wieder exzessiv mit dem Teleferico herum, davon kann man wirklich nicht genug kriegen. Das Verkehrsmittel ist für diese Stadt...


Veröffentlicht: 29.06.2025





















Am Karfreitag ging es los Richtung Lima, schon mit dem Auto laut Google Maps eine Fahrt von 24 h. Mit dem Bus also quasi eine unendliche Reise, aber wir wollten gerne einfach direkt an die Küste, und nach den Orten südlich von Peru fühlten wir uns nicht so. Fliegen wäre natürlich auch eine Option gewesen, aber Bus funktioniert dann doch noch spontaner und ist viel günstiger. Und wir haben ja Zeit! Ging aber ganz schön an die Substanz, 32-36h ca im Gesamten (so was im Dreh, wir haben es verdrängt). Und wir konnten nicht wie gedacht durchgehend in einem Bus sitzen, sondern mussten zwei Mal umsteigen. War etwas verwirrend und wir dachten zwischendurch wir wären verarscht worden, aber wir wurden jedesmal abgeholt und wieder in den nächsten Bus gesetzt. Und so hatten wir noch mal ein paar Stunden in Puno, zum dritten Mal dass wir da waren! Aber so konnten wir uns wenigstens die Beine vertreten und bei strahlendem Sonnenschein ganz anständigen Fisch mampfen. Irgendwann auf dem Weg, in der Unendlichkeit gefangen, stieg dann noch eine Dame zu, die uns lokalen Billigwein, der einem sofort zu Kopf stieg, aufschwatzte, wir hatten also Spaß.
Lima ist wirklich eine riesige Stadt und als wir endlich am Busbahnhof angekommen waren, dauerte es noch mal eine Ewigkeit bis wir mit dem Uber in unserem Hostel im Stadtteil Miraflores angekommen waren. Miraflores ist definitv eines der besseren Viertel der Stadt, mit netten Häuschen und einer guten Infrastruktur, was Cafes und Restaurants angeht. Die Preise sind zwar etwas höher als im Rest von Peru, aber immer noch im Rahmen, dafür gab es auch mal einen abgeschwischten Tisch und mehr Salat- und Gemüseangebote. Und das genossen wir und ließen es uns gut gehen. Unseren Körpern tat die Rückkehr zur Meereshöhe echt gut. Spaziergänge durchs Viertel oben an der Steilküste (unten ist es leider dank viel Verkehr sehr reizlos, laut und dreckig), Surfer und Paraglider beobachten, mit Katzen im Kennedy-Park chillen (die wohnen da und werden von Freiwilligen versorgt), Window-Shopping, wir waren sogar mal im Theater. Und Marike hat ihre Steuererklärung gemacht, muss auch sein. Zwischendurch waren wir auch mal in der Altstadt und haben ein paar Katakomben in einem Kloster besucht, aber ansonsten war es da hässlich und ungemütlich, wie auch in den anderen Teilen der Stadt, die wir beim Vorbeifahren beobachten konnten. Also kehrten wir schnell wieder in unsere Blase nach Miraflores zurück und genossen das Leben!
