Puno
Heiliger Sankt Florian, bitte zünd mein Häuschen an! Dann kauf ich mir ein Schiff, jucheee, und fahr zum Titicacasee! Die Fahrt nach Puno hatte es echt in sich. Müde vom Colca...


Veröffentlicht: 09.05.2025


















Mit dem Nachtbus ging es von Puno nach Cusco - ein ganz schöner kurviger Höllenritt über Stock und Stein, bei der der Busfahrer sich mit irgendjemanden ein Rennen zu liefern schien. Also kamen wir zerknautscht und viel zu früh an, um dann noch ein paar Stunden im Eingangsbereich des Hostels zu schlafen, bis unsere Betten bezugsfertig waren.
Cusco - einst die Hauptstadt der Inkas, bietet eine tolle Mischung aus präkolumbischen archeologischen Stätten und einer sehr durchgeplanten, aber reizvollen spanischen Kolonialarchitektur. Sie ist - zumindest in der Altstadt - stark touristisch geprägt, da sie Ausgangspunkt für viele Ausflüge, Wanderungen und Sehenswürdigkeiten ist. Und auch wir reisten von hier aus einige Tage ins heilige Tal und zu Machu Picchu, zum Vinikunka (Rainbow Mountain) und später (als wir wieder nur zu zweit waren) in den Regenwald im Nationalpark Manu.
Ein besonderes Highlight in Cusco war der letzte Karnevalsumzug (Kachapari) der
Saison, trotz Regens war eine super Stimmung in der Stadt.
Ansonsten genossen wir diese schöne Stadt und auch ihre gute touristische Infrastruktur. Marike kriegte eine neue Regenjacke, Freddy neue Trekkingschuhe (das erste paar war schon durchgelatscht und die Sohlen gebrochen), Mercedes schlug bei schönen kleinen bunten Souvenirs für ihre Freunde und Familie zu. Der Mercado Central San Pedro war ein echt toller Markt mit tollem Angebot und wahnsinnig leckerem Essen. Shout out zu Markstand 903, ihr habt uns mit das beste Essen während der ganzen Reise bis jetzt beschert und uns läuft das Wasser im Munde zusammen, wenn wir nur daran denken! Und es gab viele nette Kaffees mit leckerem Kaffee und Kuchen, was wir auch sehr genossen. Das Leben ist schön!
