Mafia Island
Nach der Safari ging es mit einer Cessna 208 (max. 13 Passagiere) weiter nach Mafia Island. In der Haupstadt Kilindoni wohnen mit 25.000 Einwohnern 37% der Bevölkerung von...

Veröffentlicht: 11.08.2025
Nach zwei relativ kurzen Flügen sind wir auf Unguja der Hauptinsel des Sansibar-Archipels angekommen.
Außerhalb des Flughafen wurden wir von zahlreichen hilfsbereiten Taxifahrern begrüßt, die uns für einen Mindestbetrag von 15$ in die Stadt fahren wollten.
Da uns dies für die nur 7,5 km bis zu unserer Unterkunft etwas viel vorkam und wir genügend Zeit hatten, recherchierten wir etwas und haben die Dala Dala‘s entdeckt.
So konnten wir für umgerechnet 0,32 $ in die Stadt fahren.
Blöderweise sind die Start- und Endpunkte dieser Sammeltaxis nicht gut beschrieben, weswegen wir von der Endstation des Busses mit zwei Mottoradtaxis zum Hotel gebracht werden musste. Diese hat uns dankenswerterweise der Kassierer des Dala Dala vermittelt. Letztendlich sind wir so mit 1,93$ immer noch wesentlich günstiger und vor allem erlebnisreicher in unserem Hotel in Stonetown angekommen.
Die Stadt selber hat uns nicht so gefallen, das lag vor allem daran, dass es uns zu stressig und hektisch war und wir nicht von allen „Verkäufern“ angesprochen werden wollten.
Also haben wir uns einen Roller gemietet und haben zwei wunderschöne Strände im Süden der Insel besucht.
Der Verkehr ist wie uns aus Vietnam bekannt, besonders in den Städten sehr chaotisch und die letzten Meter bis zum Ziel oft steinig oder sandig. Nach einer Zeit macht es aber Spaß, mit den anderen Zweirädern sich durch die Lücken zu schlängeln.
Abends ging es dann in den Norden zu unserer neuen Unterkunft.
Da wir schon einmal gute Erfahrungen mit den Dala Dala‘s gemacht haben, versuchten wir es noch einmal.
Für 6,84$ (2,8$ für Dala Dala & 4,02$ für Tuk Tuk) sind wir wieder deutlich unter dem angegebenem Taxipreis von 40$ geblieben.
Diesmal war die 1,5 stündige Fahrt ein echtes Erlebnis. Immer wenn man dachte, der Bus ist voll, stiegen noch 5 Menschen ein. Wir hatten zum Glück einen Sitzplatz und unberechtigt Angst um unsere Rucksäcke.
In Nungwi angekommen, machten wir noch einen Schnorchelausflug nach Tumbatu-Island. Leider sind die Strände und die Riffe dort wegen viel Müll und Überfischung in keinem optimalen Zustand mehr.
Obwohl wir durch Nesselplanktonstiche und eine Mittelohrentzündung etwas in Mitleidenschaft gezogen wurden, konnten wir das Schnorcheln und den Spaziergang am Strand dennoch genießen.
Die nächsten Tage im Resort gestalteten wir dann entsprechend ruhiger und ließen es uns gut gehen.