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Ostirland/ Rückfahrt

Longues-Sur-MerNewgrangeHalbinsel HowthTemple Bar DublinLongues-sur-merMarlene "Truckerqueen"Longues-sur-merSt.Patricks Kirche Dublin
Longues-Sur-Mer
Longues-Sur-Mer

Tag 21: Nach einer von Gott gesegneten Nacht (wir standen direkt neben einer Kirche) ging es morgens zu einem der drei Ganggräber die zu Irlands Weltkulturerbe gehören: Newgrange.

Newgrange
Newgrange

Leider fuhren wir jedoch direkt zur Attraktion statt uns vorab am abgelegenen Besucherzentrum die entsprechenden Eintrittskarten zu besorgen. Da wir zu faul, zu geizig und zu desinteressiert waren, genügte uns schließlich der Anblick von außen.

Dann ging es weiter Richtung Dublin. Auf dem Weg dorthin entdeckten wir im Reiseführer eine empfohlene Rundwanderung auf der direkt vor Dublin liegenden Halbinsel Howth und entschieden uns für noch ein bisschen Natur bevor es ins Getümmel der Großstadt ging. Auf dem gefühlt einzigen Parkplatz der Insel entdeckten wir auch wieder den orangenen Katastrophenschutzwagen. Wie sich später herausstellte, waren Kristin und Stephan jedoch nicht in Howth unterwegs, sondern fuhren mit dem Zug in die Stadt.

Halbinsel Howth
Halbinsel Howth

Leider kamen wohl auch weitere Dublinbesucher auf die Idee die irische Natur zu genießen, so dass wir zumindest zu Beginn der Tour auf viele Wanderwütige stießen. Zu unserer großen Überraschung entschied sich die irische Sonne doch tatsächlich dazu uns mit ihrer Wärme zu beglücken, so dass wir die Jacken einige Male ablegen konnten. Auch hier waren wieder einige Klippen und Leuchttürme zu sehen, aber die Natur gestaltete sich bunter vor allem in gelb und lila.

Temple Bar Dublin
Temple Bar Dublin

Nach der 10 km Wanderung entspannten wir uns erst etwas im Auto bevor es dann auf einen kostenlosen Stellplatz in Dublin ging. Dafür nahmen wir auch gerne den 30 minütigen Fußweg ins Stadtzentrum in Kauf. Ganz tourilike entschieden wir uns an diesem Abend die Temple Bar mit ihren Restaurants und Pubs zu erkunden. Nach einem deftigen Abendessen suchten wir nach einem Pub mit Livemusik. Eigentlich sollte diese, zumindest laut Marlene, ganz typisch irisch mit Steptanz sein. Schlussendlich konnten zwei Künstler mit Gitarre und Geige doch sehr überzeugen, so dass wir den letzten Abend in Irland happy dort verbrachten.

Tag 22: Da eine Großstadt die Erfüllung natürlicher Bedürfnisse sehr einschränkt, verließen wir morgens zugügig den Bus und machten uns auf die Suche nach einem Abort. Dies ließ sich doch opimal mit einem Frühstück verbinden, weshalb wir ein kleines Café aufsuchten, wo es pochiertes Ei und Avocadotoast gab. Leider nicht sehr viel, aber die ersten Bedürfnisse waren gestillt.

St.Patricks Kirche Dublin
St.Patricks Kirche Dublin

Jetzt konnten wir (fast) alle im Reiseführer beschriebenen Sehenswürdigkeiten zu Fuß abklappern. So richtig vom Hocker gerissen hat uns auch die Stadt Dublin nicht, was nicht heißen soll, dass die Stadt nicht interessant ist. Wie schon mehrfach erwähnt zieht es uns eher in die Natur.

Nach ca. 4 Stunden Fußmarsch waren wir zurück am Auto und bereiteten unsere Überfahrt nach Frankreich vor. Wir richteten unser Reiseproviant inklusive Broten und Couscoussalat und hatten aus der Hinfahrt gelernt diesmal auch unsere Isomatten und Chips einzupacken.

Auf die Fähre aufgefahren und unsere Schlafplätze reserviert (typisch deutsch) beobachteten wir vom Sonnendeck aus, wie eine andere Fähre ausgeladen wurde. Das war echt cool und wir fühlten uns wie richtige Schiffsfreaks.

Wir freuten uns riesig darauf endlich mal wieder einen Film zu schauen und dabei zu essen. Es konnte eigentlich losgehen bis uns auffiel, dass wir vergessen hatten die Löffel einzupacken :( Auch der Versuch Karottensticks umzufunktionieren scheiterte, so dass wir uns auf die Mission Löffelsuche begaben. Die Mission konnte Dank der Cafeteria durch kleine Plastiklöffel von Erfolg gekrönt werden.

Tag 23: Bis wir in Frankreich anlegten, wurde unser Tag durch Körperhygiene, Film schauen und Essen gestaltet. Dieses Mal durften wir sogar bis zum Anlegen auf dem Schiff bleiben und dieses beobachten, bis wir wieder in die Autos steigen mussten. Und dann ging es ab zurück in den Rechtsverkehr.

Longues-sur-mer
Longues-sur-mer

Da wir erst gegen 16 Uhr in Frankreich ankamen entschieden wir uns, eine nahegelegene Schlafstätte an der Küste auszuwählen. Diese schien sehr beliebt zu sein, denn außer uns standen bereits 15 andere Wohnmobile und Campervans dort.

Longues-sur-mer
Longues-sur-mer

Der Parkplatz lag unmittelbar an der Batterie Longues-Sur-Mer, die im 2. Weltkrieg ein Teil des Atlantikwalls, war. Ironischer Weise wird diese Gegend nun genutzt um wilde Blumenwiesen zu erhalten, so dass die Batterien im Sommer in einer bunten Umgebung stehen.

Tag 24: Nach einem kurzen Spaziergang sahen wir uns die anstehende Route an und suchten per App einen geeigneten Stellplatz auf der Hälfte der Strecke. Wir machten nur eine kurze Kochpause um gestärkt durch Paris zu fahren, bevor es dann weiter zur Schlafstätte bei Sommesous ging.

Marlene
Marlene "Truckerqueen"

Tag 25: Heute haben sich erstaunliche Dinge ereignet. Kaum guckt man mal nicht hin, schon sitzt Marlene hinterm Steuer. Übt erst ein paar Mal anfahren und fährt dann fast 1,5 Stunden durch Frankreich.

Mittlerweile haben wir Frankreich fast komplett durchgequert, es gilt nur noch den Rhein zu überwinden. Ein kleiner Flecken Erde, an eben diesem, wird heute unser Stellplatz sein. Doch scheinbar haben auch 20 andere Wohnmobile/-heime diesen Fleck gefunden. Man fühlt sich fast wie zwischen Dauercampern.

Morgen geht es dann nach Stuttgart auf eine Hochzeit und anschließend nochmal für circa eine Woche nach Freiburg um uns und Freudolin nochmal nach zu rüsten. Von Kleidern einpacken, über unnütze Dinge aussortieren bishin zu einem Werkstattbesuch.

Sobald wir wieder unterwegs sind, wird es auch hier weitergehen.

Bis dahin, alles Gute!!

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