Heute ein bisschen weniger Text, dafür mehr Bilder.
Nun zum geschichtlichen Teil:
Sukhothai, der Name bedeutet „Morgendämmerung des Glücks“
Hier begann im 13. Jahrhundert das erste große Königreich der Thai, und bis heute spürt man dieses besondere Gefühl von Ursprung, Geschichte und Ruhe.
Historischer Park Sukhothai (Quellen, Wikipedia und die offizielle Seite)
Der Historische Park Sukhothai liegt rund 13 km westlich der modernen Stadt und umfasst die Ruinen der alten Hauptstadt. Über 200 Tempel- und Palastreste verteilen sich auf ein riesiges Gelände, umgeben von alten Wassergräben, Lotus-Teichen und schattigen Bäumen.
Besonders beeindruckend ist der Wat Mahathat, das Herzstück der Anlage. Hier stehen zahllose Chedis und Buddha-Statuen, die in der Morgensonne golden schimmern sollen (ihr wisst, das es nicht unsere Zeit ist). Fast noch beeindruckender ist der Wat Si Chum mit seiner riesigen, in Stein gefassten Buddha-Statue, deren Hand so groß ist, dass man sie fast ehrfürchtig berühren möchte.
Sukhothai war im 13. und 14. Jahrhundert das politische, kulturelle und spirituelle Zentrum des Landes. König Ramkhamhaeng der Große soll hier nicht nur das erste thailändische Schriftsystem geschaffen haben, sondern auch viele kulturelle Grundlagen gelegt haben, die
Thailand bis heute prägen.
1991 wurde die Stadt zusammen mit den benachbarten historischen Stätten von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt – zu Recht. Wer durch die alten Mauern spaziert, hört förmlich das Echo der Geschichte. Und obwohl der Park recht weitläufig ist, fühlt sich alles friedlich und leicht an.
Ein Fahrrad ist übrigens die beste Art, die Anlage zu erkunden – Fahrtwind inklusive.
Loy Krathong – das Lichterfest im Herzen der Geschichte (Quellen, Wikipedia und die offizielle Seite)
Wenn man Glück hat (oder gut plant), erlebt man Sukhothai im November während des Loy Krathong-Festes. Es gilt als eines der schönsten Feste Thailands – und in Sukhothai sogar als Ursprung dieses Brauchs.
Die Legende besagt, dass schon zur Zeit von König Ramkhamhaeng kleine, mit Blumen und Kerzen geschmückte Schiffchen – die sogenannten Krathongs – zu Ehren der Wassergöttin Mae Khongkha auf die Teiche gesetzt wurden.
Heute ist es ein spektakuläres Fest, bei dem tausende Lichter über das Wasser treiben, während Laternen in den Nachthimmel steigen.
Im Historischen Park verwandelt sich die gesamte Anlage in ein Lichtermeer: antike Tempel im warmen Schein von Kerzen, bunte Lampions in den Bäumen und eine große Licht- und Klangshow, die die Geschichte von Sukhothai erzählt. Dazu gibt es Musik, Tanz, traditionelle Kleidung und natürlich jede Menge Essen.
Welche Erinnerungen nehme ich sonst aus Sukhothai mit:
Warmhaus-Riesenkrabbenspinne (Heteropoda venatoria) -> Brauch nicht nochmal. War mir ein wenig zu groß im Bad
Eine Schabe -> habe sie Wilma getauft. War ein ruhiger Begleiter
Viele Frösche -> in der Nacht
Eine Schlange
Vermutlich Affen auf dem Dach. In der Nacht.
(Egg sagt, das war irgendein anderes Tier. Es hat mal kurz ordentlich gerumpelt und geraschelt, dann war es wieder verschwunden.) (es war länger als kurz, aber wer einen gesunden Schlaf hat)
Und ganz viel Wasser.
Alles nicht so schlimm, aber trotzdem nicht so mein Liebling und für meinen Geschmack etwas zu viel Natur, vor allem im Badezimmer.