... ab jetzt ohne Heide
Ich darf diesen Blog noch ein wenig weiterführen - auch wenn Heide schon längst wieder daheim und fleißig im Büro ist (und sie sich dankenswerterweise auch schon um meine Fische...


Veröffentlicht: 26.11.2025

































In Khao Lak angekommen bezog ich für eine Nacht ein günstiges Hotel direkt gegenüber der Tauchbasis mitten im Ort. In der Basis konnte ich in Ruhe schon die Formalitäten für die anstehende Tour erledigen.
Abends gutes Essen und danach ein Bier bei Live-Musik, was will man mehr.
Frühstück gab's vom Straßenhändler: ganz frische, heiße, leckere Salapao (in China bekannt als Baozi, Teigtaschen gefüllt, in diesem Fall mit Schweinefleisch und Eigelb).
Da ich netterweise bis Nachmittag im Hotelzimmer bleiben durfte, konnte ich noch einige Zeit bis zu den ersten Regentropfen am Strand verbringen. Danach musste ich umpacken, um nur kleines Gepäck mit aufs Boot zu nehmen. Zeit für eine sehr gute Massage war auch noch. Abfahrt zum Hafen war um 6 Uhr Abends.
Das Boot selbst, die "MV Bavaria" war nur gut zur Hälfte ausgebucht, deshalb hatte ich die erste Hälfte der Tour eine Doppelkabine für mich alleine. Nach Begrüßungstrunk, Bootseinweisung und Abendessen gings bald ins Bett, von den vier (oder sechs?) Stunden Fahrt zu den Similan Islands habe ich nicht viel mitbekommen, aber der heftig plätschernde Regen hat mich ein paar Mal wach gemacht.
Dann folgten sechs Tage Safari mit meist vier Tauchgängen pro Tag mit einer lustigen Truppe ebenfalls aus Bayern. Erster Tauchgang war jeweils schon um 7 Uhr, der letzte zum Sonnenuntergang oder etwas danach.
Leider waren Stürme angesagt, sodass wir die schwierigeren aber schönen Tauchplätze abgelegen im Norden nicht anfahren konnten, sondern überwiegend im Schutz der Inselkette blieben. Es regnete immer mal wieder, die Sonnencreme hätte ich definitiv nicht mitnehmen müssen. Es war trotzdem schön, extrem viele Fische, Schnecken,...
Delfine gabs nur mal kurz vom Boot aus zu sehen, unter Wasser aber Schildkröten, große und kleine Muränen in vielen Farben, Schlangen, sogar einmal ein junger Schwarzspitzen-Riffhei.
Das Essen war natürlich auch gut, reichlich und abwechslungsreich.
Meine Unterwasser-Fotos bekomme ich erst daheim von meiner alten Kamera runter, die werde ich hier später nachreichen.
Leider hat's mich zwischendrin doch mal mit Magen-Darm-Problemen und Übelkeit erwischt (wahrscheinlich einmal zu viel und zu scharf gegessen) und ich musste insgesamt drei der 22 Tauchgänge auslassen. Aber das war nichts gegen die Grippe mit 40° Fieber, die ich beim letzten Mal auf diesem Boot hatte. Und ich wurde von allen mit allen möglichen Mittelchen und Tricks schnell wieder aufgepeppelt.
Am Dienstag kamen wir schon am frühen Nachmittag wieder am Land an.
