Schnorcheln, Ironman-Begegnung...
Heute wachen wir auf und endlich scheint auch mal im Süden der Insel die Sonne, sodass wir nach 2 Tagen Regen Abwarten auch endlich mal unseren Lieblingsschorchelplatz Honaunau...

Veröffentlicht: 25.09.2018













Heute wachen wir auf und werden von strahlendem Sonnenschein und wolkenfreiem Himmel begrüßt, einen Tag wie wir ihn so bisher noch nicht hatten.
Und irgendwie haben wir beide da sofort den gleichen Gedanken, wir wollen zum besten Schnorchelplatz der Insel, der sogenannten Captain Cook Bay. Doch hierhin führt keine Straße, noch nichtmal eine Schotterpiste, man kann diese nur per Kayak oder nach einem herausfordernden Hike/Wanderung erreichen. Und da alle Kayaktouren für den heutigen Tag bereits ausgebucht sind, entscheiden wir uns für den Hike. Laut Internet gibt es sehr geteilte Meinungen über Schwierigkeitsgrad und Dauer, aber wir fackeln nicht lange herum und probieren es einfach aus. Rein in Turnschuhe, Schnorchelausrüstungen in den Rucksack und genügend Trinkwasser einpacken, so lautet die Devise!
Die erste Schwierigkeit: Den Startpunkt für den Hike finden, denn im Internet oder Reiseführer nennt niemand eine eindeutige Adresse, doch hierbei hilft uns ein netter Einheimischer, der selber Kayaktouren zu der besagten Bay anbietet und den wir dort später auch tatsächlich wiedertreffen.
Der Hike führt uns zuerst durch Gräser, die höher gewachsen sind als wir selber und sehr an Schilf erinnern. Doch diese spenden Schatten und das ist vor allem beim Rückweg wirklich angenehm. Nach ungefähr der Hälfte des Weges haben wir dann eine phänomenale Aussicht, doch ab hier liegt die Strecke auch in der prallen Sonne. Der Abstieg jedoch ist wirklich gut zu bewältigen, auch wenn wir natürlich wissen, was uns für den Rückweg droht...
Nach einer guten Stunde kommen wir an unserem Ziel an und sind begeistert. Das Schnorcheln ist wirklich einzigartig, wir können nur zustimmen: definitiv der beste Schnorchelplatz der Insel. Und es ist ein tolles Gefühl, sich dieses Erlebnis selber erarbeitet zu haben und nicht einfach eine Tour mit einem Boot inmitten von weiteren Touris gebucht zu haben. So verweilen wir eine ganze Weile an dieser traumhaften Stelle und saugen jede Sekunde voll und ganz auf!
Doch irgendwann müssen wir natürlich auch den Rückweg antreten, dieser geht dann zwar nur bergauf und wir machen leider noch einen kleinen Umweg, da wir einmal die richtige Abzweigung verpassen, aber egal, mit diesen Bildern im Kopf überstehn wir auch die 1.5h Stunden bergauf in der prallen Mittagssonne. Und wir sind uns sicher, an diesen Tag werden wir bei -10 Grad im deutschen Winter bestimmt bald wehmütig zurück denken!