Von Nationalparks und guter Laune...
Von Nationalparks und guter Laune

Veröffentlicht: 14.03.2025













































Wir sind in Aquilas am schönen Playa Arroz gelandet. Hier stehen unzählige Camper auf einem riesigen Gelände am Meer. Wir ergattern einen Platz mit Büschen und haben somit einen eigenen kleinen Garten. Was will man mehr? Unsere Freunde Dany, Lara und Björn sind auch hier und wir verbringen eine gute Zeit miteinander. Die nächste Dana steht bevor und wir erwarten 10 Tage Regenwetter. Tatsächlich schüttet es auch wie aus Kübeln und schnell bilden sich kleine Flüsse die in Richtung Meer ablaufen. Einige Camper flüchten ins Hochland aber wir wollen bleiben und beobachten das Wetter genau. Riesige Wassermassen kommen aus den Bergen herunter und laufen um unsere Camper herum ab. Die wüstenähnliche Landschaft mit ihrem knochentrockenen Boden ist solche Mengen an Wasser nicht gewöhnt. Unsere Camper stehen aber super, wir bleiben vom Wassereinbruch verschont. Aber am Strand brechen ganze Abschnitte ein und es bilden sich riesige Krater. Als wir zum Wassertanken an die beliebte Anibal Tankstelle fahren, staunen wir nicht schlecht. Der Stellplatz mit über 200 Campern ist überspült worden und es sieht schrecklich aus. Überall ist Matsch und Schlamm und die Menschen versuchen ihre nassen Autos auszuräumen und zu putzen. Wasser oder Sprit bekommen wir hier heute nicht. Aquilas hat es ziemlich erwischt dieses Mal und es soll noch länger weiter regnen. Wiedereinmal haben wir unglaubliches Glück mit unserem Stellplatz. Uns ist nichts passiert 😊. Auch diese fast zwei Wochen gehen zu Ende und als die Sonne dann endlich wieder raus kommt, explodiert die Landschaft im wahrsten Sinne des Wortes. Die sonst kargen Berghänge leuchten in grün und bunt. Überall blühen Blumen, die Vögel zwitschern. Der Frühling ist da.
Insgesamt standen wir vier Wochen am Playa Arroz. Lucy wurde krank und hat Blut gespuckt. Wir mussten zum Tierarzt und er diagnostiziert eine Magen- Darmerkrankung. Wir kochen Diätfutter und jetzt ist sie wieder fit. Die Zeit vergeht wie im Flug. Kilian backt leckere Sachen für uns und Björn und Lara verkaufen selbstgemachte Zimtschnecken , Cheesecake und Apfelkuchen. Innerhalb kürzester Zeit sind sie ausverkauft. Wir besuchen den großen Markt am Samstag. Hier gibt es billiges Gemüse und alle Arten von Kleidung. Unsere Freunde Susanne und Wolfgang, die wir 2018 in Lettland kennengelernt haben, kommen zu Besuch und bleiben einige Tage. Wir treffen Gina wieder, die wir letztes Jahr kennengelernt haben und auch Evelin und Ralph, die wir in Tarifa kennengelernt haben, stehen plötzlich da. Die Wiedersehensfreude ist groß und wir verbringen herrliche Tage miteinander bevor jeder wieder seiner Wege geht.
Auch uns zieht es langsam weiter auch wenn es uns schwer fällt unsere Freunde zu verlassen. Unser Freund Dany ist schon in der Schweiz und auch wir wollen die Räder wieder Rollen lassen. Wiedereinmal hatten wir eine herrliche Zeit in Aquilas mit tollen Menschen.
Nun, einige Tage später, stehen wir bei Mazzaron am Meer. Das schlechte Wetter ist immer noch nicht ganz vorbei. Immer wieder wird der Himmel schwarz und es regnet. Aber das schlimmste ist vorbei und wir sind gespannt was uns noch alles erwartet an der Mittelmeerküste Richtung Norden 😊