Ab ins Winterquartier...Tarifa wir kommen 😊
Ab ins Winterquartier

Veröffentlicht: 08.02.2025















































































































Nach wunderschönen gechillten 8 Wochen am Strand von Tarifa, sind wir nun wieder unterwegs. Die diesjährige Winterpause war super. Wir standen mit Freunden vom letzten Jahr zusammen und haben noch viele neue nette Menschen kennengelernt. Zeitweise standen an die 260 Fahrzeuge dort und wir haben viele nette Menschen kennengelernt.
Weihnachten feierten wir zu 8 auf einer Finca mit Freunden. Es wurde gut gegessen, gespielt und getanzt und natürlich lange im Palmengarten mit Meerblick in der Sonne gesessen. Für uns war dieses Weihnachten definitiv unvergesslich. Auch Silvester feierten wir draußen am Strand bis spät in die Nacht hinein und freuten uns alle sehr, daß nicht ein Böller geschmissen wurde. Unsere Hunde leiden alle sehr an Silvester und da gefühlt fast jeder Camper einen Hund dabei hat, fiel die Böllerei hier komplett aus und wir verbrachten einen herrlichen Jahreswechsel zusammen.
Unser guter Freund Andi mit seinem Sohn Lenny kamen auch noch pünktlich an und gemeinsam feierten wir ins neue Jahr hinein und verbrachten wie immer tolle Tage miteinander. Danke für euren Besuch 😊.
Doch nach über 8 Wochen haben wir wieder Hummeln im Hintern und unsere lustige Truppe löst sich erneut in alle Himmelsrichtungen auf. Macht es gut ihr alle und vielen Dank für diese lustige unvergessliche Zeit.
Unser Freund Dany aus der Schweiz mit seinem Monster- MAN begleitet uns noch einige Zeit. Wir haben uns schon vor zwei Jahren kennengelernt und immer wieder getroffen. Bevor wir zusammen zurück in die Zivilisation gehen, dürfen die Jungs noch im Sand spielen 😅😊. In La Linea gibt es ein riesiges Dünen Gebiet wo wir auf Sandpiste endlich mal unser Allrad einschalten konnten. Los geht's durch Dünen, der Sand wird tiefer und die LKWs geben alles. Sekundenschnell ist es passiert. Der Schweizer steckt fest und nichts geht mehr. Mit einem Schmunzeln im Gesicht fangen wir an zu graben und recht schnell haben wir den LKW wieder draußen und verbringen 2 tolle Nächte im Nirgendwo zwischen den Dünen am Meer.
Auf dem Weg nach Fueringola sind wir erstmal gestresst vom vielen Verkehr und Getümmel um uns herum...willkommen zurück in der Zivilisation 😅. Wir müssen uns erst wieder daran gewöhnen, genießen dann aber doch auch den Trubel der Stadt.
In Etappen landen wir irgendwann in Salobrena bei Motril. Es wird langsam ernst für uns, denn Kilians Nachsorge steht an. Vor etwas über einem Jahr ist er erneut an Krebs erkrankt und hat tapfer OP und Chemotherapie ertragen, die abgebrochen werden musste weil er sich auch noch einen MRSA Keim im Krankenhaus geholt hatte. Haarlos und noch etwas schwach sind wir damals direkt wieder losgefahren ins warme Spanien. Er hat sich das Jahr über super erholt, die Haare sind zurück und er fühlt sich gesund. Trotzdem hatten wir die Angst dass es wieder kommt immer etwas im Nacken das ganze Jahr über. Nun steht der Termin fest. Am 30.1. stehen wir in Motril in der Radiologie und harren der Dinge die da kommen. Ct und Blutabnahme erfolgen und nun heißt es warten aufs Ergebnis. Diese Woche war ziemlich hart für uns, denn dieses Ergebnis wird unseren weiteren Weg bestimmen. Der Schlaf am Abend wollte nicht kommen, die Gedanken drehen sich im Kreis und wir versuchen uns abzulenken mit Spielen und Spaziergängen. Unser Freund Dany ist immer noch bei uns und das lenkt uns zusätzlich ab. Als ich eine Woche später die Ergebnisse abhole und wir zitternd den Bericht lesen, fließen die Freudentränen in Strömen. Kilian ist kerngesund!! Alle Werte sind im Normbereich und somit geht unsere Reise weiter. 😊 Wir brauchen Stunden an diesem Tag um daß alles sacken zu lassen.
Nun, einige Tage später, sind wir wieder unterwegs und es fühlt sich befreiend an, diese Angst endlich los zu sein. Wir werden die nächsten Wochen die Küstenstrasse am Mittelmeer in Richtung Norden fahren. Diese Ecke ist noch Neuland für uns und wir freuen uns sehr darauf. Auch das Landesinnere will noch bereist werden, aber da in den Bergen noch Schnee liegt, warten wir damit noch ein wenig. Unser erster Stopp am Meer bei La Alcazaba ist gleich ein Glückstreffer. Harpunenfischer gehen auf die Jagd und kommen mit fetter Beute zurück, es ist sehr warm und mit kurzen Hosen kochen wir im Freien direkt am Meer. Morgens sehen wir Delphine vorbei schwimmen und sind einfach nur glücklich hier sein und weiter Reisen zu können. Welt wir kommen 😂😊