14. Ohridsee
14. Tag: Morgens genießen wir noch ein wenig die entspannte Atmosphäre auf unserem Bauernhof, nehmen das erste Frühstück im Freien ein und erfreuen uns an den Hoftieren, die um...


Veröffentlicht: 24.03.2023
15. Tag: Am Morgen genieße ich nochmal die Ruhe am Ohridsee bevor wir uns auf den Weg in Richtung Prespasee machen. Eigentlich liegen die beiden Seen ziemlich nahe zusammen, und man könnte meinen das sei nur ein Katzensprung. Weit gefehlt! Aufgrund der Grenzübergänge dauert es fast 3 Stunden. Am späten Vormittag werden wir dann aber mit einem freundlichen „Welcome to Greece“ von der Zöllnerin durchgewunken.
Unser erstes Ziel für heute ist das Inselchen Agios Achillios im kleinen Prespasee. Über eine ziemlich lange Pontonbrücke gelangt man vom Festland hinüber. Dabei passiert man den Schilfgürtel in dem sich so einiges an (Wasser)Vögeln tummelt. Es ist herrlich hier, wir saugen die friedliche Stimmung in uns auf. Zum Glück entdecken wir dabei auch gleich einen der hier heimischen Krauskopfpelikane. Die seltenen Tiere können ein Flügelspannweite von bis zu 3 Meter aufweisen und haben hier gerade Brutsaison. Leider lassen sie sich dabei nicht gerne in die Karten schauen. Aber wir sehen immer wieder einen Flugverband über den See gleiten.
Das Inselchen wird von ein paar Bauern bewohnt. Sämtliche Haustiere laufen hier frei rum. Unsere kleine Rundtour über das Eiland führt uns an ein paar Sakralbauten vorbei, dabei auch eine Ruine aus dem 10. Jahrhundert. Die friedliche Stimmung im Schilfgürtel setzt sich hier fort. Die Leute leben hier sehr einfach.
Zurück auf dem Festland fahren wir noch zum großen Prespasee weiter. Dort genießen wir im Dörfchen Psarades noch die letzten wärmenden Sonnenstrahlen bevor die Sonne hinter der gegenüberliegenden Halbinsel untergeht. Unser Nachtquartier finden wir auf jener Halbinsel auf dem Parkplatz eines verlassenen Hotels.
