Tag 21: über den Highway No 1 nach Monterey
Heute schreibe ich nur einen kurzen Bericht, da es bereits spät ist und wir morgen früh los wollen und die Fotos nicht so atemberaubend schön sind. Nach einem ausgiebigen...

Veröffentlicht: 21.08.2016




























Heute habe ich so schöne Tierbilder aber das Internet ist soooo laaaaangsaaaam. Aber heute bin ich ehrlich gesagt froh übehaupt ein Hotelzimmer zu haben aber dazu am Ende des Beitrages. Ich schaue ob das Internet morgen früh schneller ist, sonst lade ich sie in unserer nächsten Station in Santa Barbara hoch.
Der Tag begann mit einem Hotelfrühstück mit Chemieeiern sowie -waffeln sowie 0 %igen griechischen Joghurt, hihi alles klar, sagt das nicht den Hühnern und den Griechen! Etwas was ich zu Hause nicht vermissen werde. Das Wetter war weiterhin bedeckt und bei unserer Abfahrt etwas nieselig. Dabei fiel Inspektor Uli auf, dass auf unserem Auto leichter Ruß lag. In der Gegend sind ja starke Waldbrände, weswegen die meisten State Parks im Highway Number 1 geschlossen sind. Dazu auch gleich noch mehr. Wir fuhren erst nach Carmel by the Sea aber 9:30 Uhr war noch nicht viel los. Wir liefen ein Stückchen durch die Stadt, sagten dem Strand „Guten Tag“ und kauften Proviant im überteuerten Supermarkt aber wir waren ja im schicken Carmel. Die Stadt ist echt süß aber Fotos machen lohnte sich um die Zeit noch nicht.
Nach dem kleinen Stopp begann die Fahrt auf dem Highway Number 1 und zwar direkt im einzigen offenen State Park derzeit - dem Point Lobos. Dort war es ganz nett und eine Meute von Ranger, die Ferngläser aufgestellt haben, um den Menschen Tiere zu erklären. So sahen wir in diesem Park Seeotter, Seelöwen, Pelikane, Austernfische, Kormorane und einige mehr. Die Ranger waren super freundlich, zeigten uns die Tierchen erst auf Bilder und dann guckten wir sie durch die Ferngläser an. Ich lief dann nochmal zum Auto zurück, um das Teleobjektiv zu holen, um ein paar Tierchen auch fotografieren zu können. Da das Objektiv „nur“ das preiswerte war, sind die Aufnahmen nur mittelmäßig aber besser als kein Tierchen so nah zu haben!Falls mir jemand übrigens eine Freude machen möchte, dann bitte ein schönes Canon L-Teleobjektiv für schlappe 2000 Euro – vielen Dank! Ist natürlich nur ein Spaß, nie im Leben würde ich dafür so viel Geld ausgeben (lassen).
Nach einer Weile fuhren wir dann raus aus dem Park uns sahen, dass wir Glück gehabt haben da jetzt kein Auto mehr in den Park durfte.
Nun fuhren wir den Highway Number 1 weiter ab. Das Wetter war nicht so schön und man sah die meiste Zeit Rauchwolken vom Waldbrand. An vielen Ecken standen Schilder, die den Feuerwehrleuten dankten. Falls dieser schöne Ort dem Brand entkommt, muss ich nochmal hier herkommen und es mehr genießen. Wir legten trotzdem einige Fotostopps ein und ließen die geschlossenen State Parks wie „Big Sur“ „Julia Pfeifer“ links liegen – sooo schade! Aber ein Punkt war nicht geschlossen und zwar der Seeelefanten-Punkt. Hier blieben wir eine Weile und beobachteten die faulen Wesen. Wie kann man nur so faul sein? Richtig interessant diese Tierchen!
Trotz der geschlossenen Parks kamen wir erst 18 Uhr in unserem Hotel an. Wir wollten schnell einchecken und uns Morro Bay ansehen. Aber halt, hier hatten wir ein ernstes Problem. Das Hotel hatte keine Reservierung auf unseren Namen und wunderten sich auch über den niedrigen Preis. Die Dame suchte phlegmatisch, sagte kaum was und wir guckten auch dumm. Denn eins wussten wir: es ist Hochsaison, es ist Wochenende und es wurde inzwischen schon 18:30 Uhr. Die Problemlösung seitens Days Inn und Booking.com war mir viel zu destruktiv, quasi nicht vorhanden. Ich bekam nun mit, dass die Dame vom Hotel noch freie Zimmer hatte aber diese für unseren niedrigen Preis nicht vermieten wollte. Booking.com sprachen am Telefon davon uns für den günstigen Preis in der Nähe „re-locaten“ zu wollen. Wenn die günstige Days Inn Kette an dem Ort schon 199 Dollar pro Nacht verlangte, wollte ich nicht wissen in welcher Butze ganz in der Nähe booking.com uns unterbringen wollten und vor allem wie schnell sie das vornehmen wollten. Die bewegten sich keinen Meter. Mir war es dann irgendwann zu dumm und fragte , ob das Hotel selbst für uns ein freies Zimmer hat und zu welchem Preis das wäre – 149 Dollar war es plötzlich „nur noch“ und ich machte gleich Nägel mit Köpfen weil immer mehr Leute nach freien Zimmern fragten. „Unser Preis“ war übrigens 87 Dollar – Jedenfalls konnten wir dann 19 Uhr einchecken und booking.com wird den Differenzbetrag zurückerstatten. Nett aber direkte Hilfe nenne ich was anderes. Hätte ich Booking.com nicht selbst angerufen und dann im Hotel selbst verhandelt, müssten wir jetzt im Jeep schlafen.. Nicht schön aber alles gut jetzt!
So gingen wir nur noch essen und dann zurück ins Hotel. Morgen beginnt eine neuer Tag – es werden immer weniger Tage :-(
P.S. Der erste Schwung der Bilder wurde jetzt in Solvang, eine dänische Hochburg in der USA, hochgeladen.