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Schöner Ausflug mit Folgen

Veröffentlicht: 03.09.2018

Sonntag, 02.09.2018

Aufstehen, Wäsche waschen, Frühstücken (wir haben uns mal richtig gegönnt: Haferflocken mit Obst und Joghurt gab es als Special- sowas essen die Afrikaner nicht und daher ist es wirklich sehr teuer, aber es tat gut), dann Treffen in der Stadt mit Morris.

Es stand mal wieder ein Ausflug an.

Start erstmal wie immer: im überfüllten Bus an den Zielort, ca. 1h Fahrt, danach Fußmarsch.

Isimila Stone Age: Ein kleiner Canyon im Herzen von Tansania. Es war beeindruckend zu sehen! Wir machten viele Fotos, hatten viel Spaß und Morris erklärte uns wieder wahnsinnig viel über die Pflanzen. Als wir den Rundweg beendet hatten, waren wir schon 4h auf den Beinen, doch wollten wir unbedingt noch zum Wasserfall hier in der Nähe..

Also nach nur kurzer Pause erneute Wanderung.

Es war wieder eine Mischung aus Sand, Schutt, Steinen im Untergrund und richtigen Klettereinheiten. Ich hätte es gern für euch festgehalten, aber ich brauchte beide Arme und Beine, wodurch ich keine Bilder machen konnte. Wieder waren wir froh mit Guide unterwegs zu sein, alleine hätte man keine Chance gehabt, dass zu finden.

Belohnt wurden wir mit einem kleinen, aber schönen, menschenleerem Wasserfall und wir trauten uns und schwammen eine Runde.

Kaltes Duschen bin ich ja mittlerweile gewöhnt, aber das war schon noch mal eine andere Überwindung!

Ich rief ständig Morris zu, ob es hier wirklich keine Tiere gibt, die gefährlich für mich werden könnten 😅 Aber es blieb alles ganz entspannt, wir hatten eine Menge Spaß und eine gute Abkühlung vor dem anstrengenden Rückweg.

Als wir wieder in der Zivilisation waren, kamen uns eine Menge Kinder entgegen. ‚Mzungo!‘ riefen sie wieder und freuten sich so sehr! Wir mussten eh auf den Bus warten und spielten etwas mit Ihnen.

Es war so ein toller Augenblick!

Am Abend 7Uhr waren wir zurück und neue ‚Mitbewohnerinnen‘ warteten auf uns! Saskia und Mia aus Deutschland, wir verstanden uns sofort und liesen den anstrengenden Tag gemütlich ausklingen.


Montag, 03.08.2018

Kennt ihr das..

Der Wecker klingelt und man fühlt sich einfach nur krank! Ja auch davon wird man auf einer Reise nicht verschont..

Der gestrige Tag hatte eindeutig einen Haken: keinen Schattenplatz!

Also verbringe ich den Tag mit einem Sonnenstich im Bett. Es nützt nichts.. man muss auch auf seine eigene Gesundheit achten.

Es ist wirklich gefährlich, da Wind geht und die Temperaturen an sich in Iringa nicht super warm sind (meistens 25-27 Grad). Allerdings ist die Sonneneinstrahlung doch eine komplett andere und ich mit meiner ‚Mzungo- Haut‘ nicht gut darauf vorbereitet..

Doch auch in solchen Situationen weiß man seine Mitmenschen hier vor Ort zu schätzen und es wird darauf geachtet, dass ich viel trinke und direkt Früchte gebracht zur Stärkung.

Hakuna Matata! Das wird schon wieder! 

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