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Zuletzt in Australien

Kakadu NP - Teil 1

Veröffentlicht: 04.08.2019

Blog Nr 2 Australien

Nach dem Mary River Nationalpark in dem wir 2 sehr beeindruckende und schöne Nächte verbrachten, sind wir weiter in Richtung Kakadu Nationalpark. Wir campten im Aurora Camp Site. Ein Campingplatz mit Duschen, was wir dringend brauchten. Abends dann gab es in der dortigen Bar ein typisches australisches (oder besser amerikanisches) Abendessen - mit viel Pommes und noch mehr Ketschup.Dann weiter in Richtung Osten - hier ist fast schon Massentourismus. An einer ähnlichen Staumauer, wie schon erlebt, tummelten sich die Krokodile - und die viele Menschen sahen dabei zu, wie die Autos den Fluss überquerten - natürlich nur die mit 4WD :-) Das Wasser war sehr schlammig und nicht schön - also nichts gegenüber unseren Erlebnissen am Mary River. Auf einem kurzen Walk (2,5km) mitten in der Mittagshitze haben wir neben den vielen Vögeln auch einen kleinen Waran gesehen, Sven behauptete auch einen hüpfenden Dingo gesehen zu haben - es könnte auch ein Känguru gewesen sein :-). Ach ja Wildschweine gab es auch unterwegs.Den Sonnenuntergang auf dem Ubirr-Rock haben wir uns geschenkt. Dieser ist sehr begehrt und einer der Highlights hier - also wollten wir uns nicht zu den 400 Besuchern dazugesellen. In Jabiru haben wir nicht eingekaiuft und einiges Wichtiges an Campingausrüstung bekommen.Auf dem Campingplatz dann waren wir am Anfang fast allein, bis die ganzen Sonnenuntergangsbesucher zurück kamen, dann ging es los - ein Feuer nach dem anderen wurde gemacht - und die Deutschen dachten sich - „Bei dieser Trockenheit!“ Wir hatten Nudeln gekocht - die Nudeln lagen noch in der Tüte auf dem Picknicktisch - da kam der Adler (ein Whistling Kite) und versuchte die Tüte mit den Nudeln zu stehlen, was ihm zum Glück nicht gelungen ist - sonst hätten wir nichts zum Abendessen gehabt. 


Heute am 4.8. nun haben die eine der Highlights - der Ubirr Rock mit seinen Felsmalereien besucht - aber der Reihe nach.

Der erste Walk war ein sehr schöner Weg durch den Regenwald - nun zur Zeit etwas ausgetrocknet aber man hat eine Ahnung, wie es in der Regenzeit sein muss.... Hier gibt es einen sehr großen Feigenbaum, den nur Frauen besuchen dürfen - für uns ein schönes Erlebnis, die Männer mussten draussen bleiben.

Dann ging es zu den Felsmalereien. Zu jeden Bild gibt es eine Story - der Legende, die von Generation zu Generation weitergegeben wird. Diese waren erklärt und anschließend ging es aufwärts auf den Berg - dieser Ort war sehr beeindruckend. Wir haben Gänsehaut bekommen - eine weite Landschaft mit den wunderschönen Felsformationen, die man von vielen Australienfotos kennt - Klasse!

Unser dritte Walk ging dann direkt zu sehr schönen Felsformationen, durch die man durchgehen und die man erklimmen sollte und konnte. Insgesamt ein sehr beeindruckender Tag, der aufgrund der Hitze aber auch sehr anstrengend war.

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