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15. Wells Gray Provincial Park

Veröffentlicht: 06.09.2019

Der nächste Stopp ist der Wells Gray National Park, der ziemlich viele Wasserfälle und Seen hat. Interessant hier ist, dass es nur eine Straße gibt, die an einem See als Sackgasse endet. Man kann also nicht einfach durch fahren. Insgesamt finde ich, dass hier nicht sehr viel los war - eine angenehme Abwechslung.

Erster Stopp auf dem Weg zu meinem Campingplatz, der ziemlich genau in der Mitte ist, war dann der Dawson Fall, der quasi direkt am Camp ist. Den Wasserfall konnte man von beiden Seiten sehen, und auch direkt am Fluss stehen.


Der nächste Wasserfall war wirklich beeindruckend, da hier der Fluss sehr viel von dem Lavagestein weggeschliffen hat und so das Wasser in eine Art Topf fällt. Hier gibt es auch die Möglichkeit bis an den Rand zu laufen, allerdings ist das eine 3-stündige Wanderung und es war schon zu spät dafür, also habe ich ihn nur aus der Ferne gesehen.



Am nächsten Tag war dann mal wieder Kayakfahren angesagt, diesmal mit Übernachtung auf einem Campingplatz, der nur per Boot erreichbar ist.

Um genug Zeit zu haben, ging es relativ früh los, da ich auch erst noch etwas mehr als eine Stunde Auto fahren musste. Am Clearwater Lake angekommen, habe ich dann gepackt und mein kleines Lastenboot aufgepumpt - das brauchte ich, da ich nicht alles in mein Kayak packen kann.


Vollbeladen ging es dann also los und nach etwa dreieinhalb Stunden paddeln war ich dann an dem Campingplatz.

Dort angkommen war ich sehr positiv überrascht, da es hier einen Sandstrand gibt und die Plätze alle über Seeblick verfügen. Außer mir waren noch 2 andere Gruppen da, wobei die eine Gruppe am nächsten Tag abgereist ist, und ich dann mit den anderen - auch Deutsche - dann zu dritt für die zweite Nacht war. Leider hat es am zweiten Tag nur geregnet, so haben wir unter der Plane gesessen und uns unterhalten bis wir dann endlich am späten Nachmittag ein Feuer anmachen konnten.

Die wunderschöne Aussicht

Meine Bleibe für zwei Nächte

In der Nacht konnte man dann natürlich sehr viele Tiere hören, unter anderem Eulen. 

Der Rückweg war dann leider auch nass, obwohl ich im Trockenen abgebaut habe und auch losgefahren bin. Nach etwa der halben Strecke ist ein Gewitter aufgezogen, so wurde ich erst nass und musste dann auch eine Pause am Rand einlegen. Zum Glück gab es dann bei dem Parkplatz am See einen Campingplatz mit warmer Dusche. Auch wenn sie nur 3 Minuten lang war konnte ich mich wieder aufwärmen.






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