Veröffentlicht: 25.11.2025












Dank an Pierre von Keppel Dive & meinem ganz persönlichen Fazit.
Heute möchte ich ausschließlich von meinem Taucherlebnis berichten – etwas, das mich emotional gefordert, aber auch unglaublich berührt hat.
Vorbereitung – zwischen Aufregung und echter Angst
Wir trafen uns um 7:45 Uhr australischer Zeit.
Mein Tauchguide Pierre von Keppel Dive war von Beginn an eine ruhige, souveräne und vertrauensvolle Begleitung.
Er wusste, dass ich nicht nur „aufgeregt“, sondern tatsächlich ängstlich bin, wenn es ums Tauchen geht.
Diese Angst begleitet mich seit Jahren – und sie gehört zu mir.
Trotzdem wollte ich erleben, wie es ist, hier, an diesem Ort, in dieser Welt.
Der erste Tauchgang – eine Welt voller Nemo & Leben unter Wasser
Der erste Tauchgang war ein kleines Wunder:
Wir sahen Nemo – nicht einmal, sondern unzählige Male.
Dazu Fische, die wie aus dem Nichts erscheinen.
Farben, Bewegungen, Stille – eine Welt, die man erst erkennt, wenn man lernt, anders zu sehen.
Und wieder:
Eine Meeresschildkröte, ruhig, elegant, wunderschön.
Nicht direkt neben mir, aber nah genug, um mich tief zu berühren.
Sicherheit & Vertrauen – Pierre hat den Unterschied gemacht
Bevor wir überhaupt ins Wasser gingen, nahm Pierre von Keppel Dive sich Zeit:
Ich war überrascht, wie viel noch da war.
Unter Wasser hat er mich dann geführt, ohne dass ich es merkte.
Er zeigte mir Dinge im richtigen Rhythmus, ließ mir Raum – aber gab mir Halt.
Es war genau die Form von Führung, die man braucht, wenn man Angst hat, aber dennoch mutig sein möchte.
Pierre hat einen außergewöhnlichen Job gemacht – mit Ruhe, Empathie, Kompetenz und echter Leidenschaft.
Der zweite Tauchgang – die Magie der Korallenwelten
Der zweite Tauchgang führte uns zu Korallen, die ich so noch nie gesehen habe:
Farben, Formen, Lebendigkeit – wunderschön.
Der erste Spot war Monkey Beach, der zweite Name ist mir entfallen – aber es spielt keine Rolle.
Denn was zählt, ist das Gefühl.
Und das war:
Staunen. Dankbarkeit. Demut.
Ich konnte es genießen – und das liegt einzig an Pierre.
Er hat mir die Angst nicht genommen, aber er hat mir ermöglicht, dass mich die Angst nicht blockiert.
Mein persönliches Fazit – wichtig & ehrlich
Und jetzt kommt der wichtigste Teil – mein persönliches, ehrliches Fazit:
👉 Ich werde kein großer Taucher werden.
Der Respekt bleibt.
Und zwar auf einem Level, das ich nicht ignorieren kann und auch nicht ignorieren will.
So wundervoll dieses Erlebnis war – und so unglaublich gut Pierre das gemacht hat –
mein Verhältnis zum Tauchen bleibt:
Respektvoll, vorsichtig und nicht für regelmäßige Wiederholungen geeignet.
Ich bin dankbar für dieses Erlebnis,
aber ich bin genauso dankbar zu wissen, wo meine Grenze ist.
Ein großer Dank – der unbedingt erwähnt werden muss
Pierre, Keppel Dive – danke.
Danke für deine Ruhe,
dein Gespür,
deine Klarheit,
deine Geduld,
deine Kompetenz
und die Art, wie du mich geführt hast.
Du hast etwas möglich gemacht,
das ich ohne dich nicht geschafft hätte.
Ich habe euch einige Bilder dazugelegt und bin gespannt, was meine Familie dazu sagt.
Für mich bleibt es ein einmaliges, wunderschönes Erlebnis –
mit Respekt, Staunen und einem Herzen voller Eindrücke.
