Veröffentlicht: 26.11.2025
Der Tag nach dem Tauchen & „Cool Vibes Only“
Ein Tag zwischen Erholung, Stille, Wind, Vorfreude – und einem Schreckmoment, den ich nicht vergessen werde.
Warum heute ein besonderer Tag ist – was Tauchen im Körper auslöst
Nach einem intensiven Tauchtag trägt der Körper etwas mit sich herum, das man nicht sehen, aber spüren kann:
gelösten Stickstoff.
Unter Wasser wird durch den Druck Stickstoff im Gewebe gespeichert.
Beim Auftauchen beginnt der Körper, ihn langsam abzubauen.
Fliegen jedoch setzt den Körper plötzlich niedrigerem Druck aus – wie ein Sprung von „unten nach oben“.
Wenn der Stickstoff nicht vollständig abgebaut ist, kann er zu schnell in Blasen übergehen:
Das nennt man Dekompressionskrankheit.
Darum sind die berühmten 24 Stunden Pause keine Empfehlung, sondern ein Schutzmechanismus.
Zwischen der Welt unter Wasser und der Welt über den Wolken braucht der Körper diesen einen Tag, um wieder sicher zu sein.
Heute ist also mein persönlicher „Zurück-in-die-Normalwelt-Tag“.
Die erste Spinne – typisch Australien
Heute früh hatte ich meinen ersten Besucher im Zimmer:
eine Spinne.
Und sofort war der Gedanke da:
„Wie soll ich denn wissen, ob die tödlich ist?“
Australien aus Sicht eines Deutschen eben.
Zum Glück:
Auf Great Keppel Island gibt es
Und das heutige Exemplar war wohl harmlos.
Aber der Respekt bleibt.
Die geplante Schnorcheltour – und das große Gewitter
Um 13:00 Uhr war meine Eco-zertifizierte Schnorcheltour geplant.
Eine geführte Tour durch die schönsten Riffe der Keppel-Inseln.
Doch um 11:00 Uhr kam die Nachricht:
Abgesagt.
Wegen zu weniger Teilnehmer – und wegen eines massiven Gewitters.
Dieses Gewitter war so heftig wie damals in den USA mit Bibo.
Gewaltige Blitze, Donner, Regenwände – Australien in seiner eindrucksvollsten Form.
Ich fragte sogar, ob ich draußen bleiben dürfe.
Durfte ich – aber nur kurz.
Ein ruhiger Vormittag – Frühstück & Massage
Nach dem Sturm gönnte ich mir ein ruhiges Frühstück und später eine Massage, die genau das tat, was ich brauchte:
mich wieder erden.
Nach so einem Tauchtag ist das Gold wert.
Parallel dazu liefen die ersten Nacharbeiten zur BNI Global Convention:
Kontakte melden sich, wollen wissen:
„Wie geht es weiter?“
„Wann sprechen wir?“
Ich merke:
Diese Menschen sind in meiner Geschwindigkeit.
Engagiert, schnell, motiviert – genauso verrückt wie ich.
Es tut gut, sich nicht „anders“ zu fühlen.
Mein Partner Dr. Joachim Bender arbeitet ebenfalls intensiv an den Follow-ups.
Ich spüre:
Da entsteht etwas Großes.
Cool Vibes Only – mein Platz im Wind
Dann kam der Moment des Tages.
Ich entdeckte einen Platz mit dem Schild „Cool Vibes Only“.
Vormittags saßen dort Jugendliche.
Nachmittags war der Platz frei.
Ich setzte mich – und bin eingeschlafen.
Dieser Wind!
Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie extrem er hier ist.
Stark, warm, wild – und gleichzeitig beruhigend.
Ein Moment voller Ruhe, Wärme, Frieden.
Der Schreckmoment: Ein Leguan direkt neben mir
Auf dem Weg zurück zu meinem kleinen Häuschen passierte dann etwas, das ich so nicht erwartet hatte:
Ein etwa ein Meter großer Leguan stand plötzlich direkt neben mir.
Einfach so.
Kein Geräusch, keine Vorwarnung.
Ich bin fast erschrocken wie damals beim ersten Känguru – nur diesmal war das Gefühl anders.
Denn ich konnte den Leguan nicht einschätzen:
Und das ist das größte Thema hier:
Viele Tiere sieht man nicht rechtzeitig, man erkennt sie nicht und weiß nicht, ob sie gefährlich sind.
Heute weiß ich:
Der Leguan war harmlos.
Aber der Schreck – der war echt.
Ein alter Mann und die australische Wildnis –
ihr wisst, wie das ist.
Fazit – ein Tag voller Übergänge
Ein Tag, der leise begann und wild endete.
Ein Tag, der Pause war – und trotzdem ein Abenteuer.
Ach übrigens - es geht ja erst los
„Der Countdown startet – die große Reise beginnt.“
