Veröffentlicht: 26.11.2025














2,5 Tage auf Great Keppel Island – ein kleines Paradies
Die letzten 2,5 Tage auf Great Keppel Island waren intensiver und erfüllender, als ich es mir vorstellen konnte.
Strandfeeling an einigen der schönsten Strände der Welt – und meine Frau und ich haben wirklich schon viele Strände gesehen.
Doch Great Keppel Island hat etwas, das man kaum beschreiben kann:
eine Mischung aus Ruhe, Weite, Farben und einem Gefühl von „hier stimmt einfach alles“.
Mein Fazit zum Tauchen – ehrlich und klar
Ich werde kein Taucher.
Nicht, weil es mir nicht gefallen hätte – im Gegenteil.
Aber der Respekt ist zu groß.
Ich kann beim Tauchen nicht so loslassen, wie es nötig wäre.
Und genau deshalb bleibt es etwas Besonderes, nicht etwas Regelmäßiges.
Aber:
Wie beim Tennis schafft ein Profi Erlebnisse, die man allein nicht hätte.
Danke Peter (Tennis)
Danke Pierre von Keppel Dive (Tauchen)
Ihr beide habt mir Erlebnisse geschenkt, die bleiben.
Die beiden Tauchspots – ein Blick unter die Oberfläche
Ich habe euch die gesamte Insel sowie die beiden Tauchplätze beigefügt, an denen ich war:
1. Monkey Beach – Tauchgang 1
Der erste Spot war Monkey Beach.
Hier habe ich zum ersten Mal in meinem Leben Nemo gesehen – und zwar nicht einmal, sondern unzählige Male.
Eine Welt voller kleiner, farbenfroher Fische, die plötzlich aus dem Nichts auftauchen.
Ein Einstieg in die Unterwasserwelt, der gleichzeitig beruhigend und überwältigend war.
2. Korallenriff (Spot 2) – Tauchgang 2
Der zweite Tauchgang führte zu einem Korallengebiet, dessen Name ich nicht mehr parat habe – jetzt doch : Red Beach - ich konnte Pierre noch einmal fragen und mich verabschieden.
aber ich weiß:
es war einer der atemberaubendsten Orte, die ich je gesehen habe.
Die Farben der Korallen – hell, dunkel, leuchtend, zart –
ein stilles Spektakel, das man nicht beschreiben kann, ohne es zu sehen.
Ein Erlebnis, das ich nur genießen konnte, weil Pierre mir als Profi Sicherheit und Vertrauen gegeben hat.
Der Varan – ein Schreckmoment, den ich nicht vergesse
Das große Tier, das plötzlich neben mir stand, war ein Varan – etwa einen Meter groß.
Völlig unerwartet.
Ich erschrak so sehr, dass ich kurz stehen blieb wie festgenagelt.
Australien eben:
Man rechnet nie mit dem, was gleich vor einem steht.
Zum Glück sind Varane hier harmlos – aber der Schreck bleibt.
Junge Menschen aus aller Welt – Arbeiten gegen Unterkunft & Essen
Auf der Insel arbeiten viele junge Frauen und Männer aus der ganzen Welt.
Sie bekommen Unterkunft + Verpflegung und können für Wochen oder Monate am Strand leben und arbeiten.
Ein starkes, finanziell cleveres Modell, das jungen Menschen echte Freiheit ermöglicht.
Heute: Reisetag nach Noosa
Ziel: Noosa National Park
Ein Naturparadies mit Regenwald, Eukalyptuswald, Klippen, Küstenwegen und Tierwelt.
Ich will Australien – und bald Neuseeland – richtig kennenlernen.
Meine Noosa-Wanderpläne
Route 1 – 30 Minuten
Vom Peppers Noosa zum Parkeingang → kurzer Küstenweg → Meerblick → kleine Naturpause → zurück.
Route 2 – 60 Minuten
Direkt zum Coastal Track → Tea Tree Bay → Surfer, Felsen, Wellen → zurück.
Route 3 – 2 Stunden
Früher Start → über Tea Tree Bay hinaus → Dolphin Point → Hell’s Gates → Schildkröten, Delfine → Rückweg.
Organisatorisches – typisch ich
Natürlich kam wieder der Gedanke:
„Das habe ich doch schon bezahlt – bitte prüft das nochmal.“
Zum Glück alles rechtzeitig geklärt.
Alastair Ferne aus dem Team von BNI Australia meldete sich, freundlich und klar.
Ein junges Mädchen in der Ausbildung hat die Bestätigung übernommen:
Herzlich willkommen in der Arbeitswelt.
Ein Übergang – und der Blick nach vorn
Jetzt beginnt die nächste Etappe.
Die ersten großen Reiseabschnitte kommen erst noch.
Bisher war alles „Einrollen“.
Jetzt kommt die große Reise; als wenn das bisher nichts gewesen wäre.
Ich bin gespannt – und voller Vorfreude.
