Reisetagebuch – Christians Church → Arthur’s Pass → Queenstown
Ein Tag voller Aufregung, Abenteuer und neuer Erfahrungen
Christians Church, früher Morgen.
Der Tag beginnt mit Vorfreude und einem klaren Plan: Die Strecke führt heute von Christians Church über das Arthur’s Pass Village bis hin zu einer Farm, auf der es ans Schafescheren geht. Ein echtes Stück Neuseeland. Bei angenehmen 30 Grad – nicht zu heiß, nicht zu kalt – steht ein langer, erlebnisreicher Tag bevor. Rückkehr erst am Abend.
Rückblick auf gestern – ein Tag, der anders lief als geplant
Eigentlich war alles sauber organisiert. Doch der Flug fiel aus, der Anschlussplan musste komplett geändert werden. Statt der geplanten Route ging es von Auckland nach Christians Church – was reibungslos funktionierte, bis zur Landung. Dann ein unerwarteter Moment:
Durchstarten Sekunden vor dem Aufsetzen.
Vollgas, Steigflug, Abbruch der Landung. Zum ersten Mal. Ein kurzer Schreckmoment, begleitet von Gedanken an die Familie in Deutschland – die beiden Töchter, die Ehefrau. Doch die Crew blieb souverän, der zweite Landeanflug verlief ruhig und sicher.
Der Transfer ins Hotel verlief unkompliziert. Das Zimmer: groß, komfortabel, perfekt, um nach der langen Anreise anzukommen. Der Abend gestaltete sich trotz später Ankunft sehr besonders.
Ein Abend in der Kirche – Musik, Menschen, Verbundenheit
Gemeinsam mit Eric und Chris aus den USA sowie Lisa aus Kanada führte der Weg in eine festlich geschmückte Kirche – wie zu Weihnachten. Die Live-Musik füllte den Raum.
Und dann ein Moment voller Nähe über Kontinente hinweg: Die Ehefrau wurde per Video live aus Deutschland zugeschaltet. Eric, Chris und Lisa begrüßten sie. Unterhaltung war wegen der Lautstärke unmöglich, doch der Moment war einzigartig. Ein kurzes Lachen, etwas Verwunderung: „In der Kirche?“ Ja. Genau dort.
Auch der engagierte Kirchen-Nachbar erhielt ein Video – ein Gruß aus einer anderen Welt.
Heute: Die Ankündigung des großen Abenteuers
Nach einer kurzen Nacht in Christians Church und einem guten Frühstück geht der Blick nach vorne. Morgen führt die Reise weiter nach Queenstown – dem Zentrum der Adrenalin-Abenteuer.
Bungee-Jumping ist gestrichen.
Ärztlicher Rat von BNI-Mitglied Eberhard Wenzel: Risiko für Augen und Ohren – nicht machen.
Aber:
Das Wildwasser-Rafting ist gebucht. Und hier beginnt echte Aufregung.
Wildwasser-Rafting in Queenstown – Stufe 3 bis 5
Nicht die „Einsteigerstufe“, sondern echte Naturgewalt. Steine, Strömung, keine geschützten Kanäle wie in Leipzig. Das Ganze dauert fünf Stunden – mitten in der Wildnis.
Die entscheidenden Gedanken:
– Reicht das Englisch?
– Klappt das mit den Kommandos?
– Was passiert beim 2-, 3- und besonders beim 10-Meter-Fall des Bootes?
Ein deutsches Paar, getroffen vor zwei Tagen, hat das Abenteuer bereits hinter sich. Ihre Empfehlung war eindeutig: „Unbedingt machen – genial!“
Emotionen und Entwicklung
Diese Reise verändert. Sie ist intensiv, voller Begegnungen, kaum Ruhe, ständig in Bewegung. Keine Seniorenreise, sondern ein dynamischer Mix aus Menschen, Aktivitäten und Eindrücken. Eine Reiseform, die künftig auch gemeinsam mit der Ehefrau erlebt werden soll.
Ausblick
Heute Abend oder morgen folgt der Bericht, wie der Tag auf der Farm und der Abschnitt Richtung Arthur’s Pass war. Und in wenigen Tagen dann das Kapitel: Wildwasser-Rafting in Queenstown.
Bis dahin bleibt:
Ein Reisetag voller Vorfreude, Dankbarkeit und spürbarer persönlicher Entwicklung.