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Eine Patchwork-Familie auf Reisen!

The nation´s oldest city

Nachdem wir gestern erst verspätet nach St. Augustine fuhren, blieb für die Erkundung der Stadt nur der heutige Tag. Die Geschichte der Stadt geht im übrigen bis in das Jahr 1565 zurück, in diesem Jahr wurde sie am 28. August von einem spanischen Admiral Namens Pedro Menéndez de Avilés gegründet. 

Unser Tag an diesem historischen Ort startet mit einem "leichten" Frühstück bei Denny´s. Danach ging es in die Historische Altstadt - erster Halt: Castillo de San Marcos. Wir besichtigten dieses von den Spaniern erbaute Fort bei tropischer Hitze. Danach war erstmal ein Klamottenwechsel angesagt, man konnte gar nicht so viel trinken wie hier geschwitzt wurde. Nach dieser Erfahrung war klar, dass weitere Sightseeing-Aktivitäten in der Stadt auf keinen Fall zu Fuß getätigt werden. Ich war mit dieser Einschätzung glücklicherweise nicht alleine und stieß zur Abwechslung auf volle Zustimmung bei der Reisegruppe.

Nach kurzer Einberufung des Familienrates buchten wir eine Rundfahrt mit dem Stadt-Trolley. Während der 90 minütigen Rundfahrt bekamen wir alle interessanten Orte der Stadt zu Gesicht, kommentiert wurde die Tour vom durchaus witzigen Fahrer. 

Natürlich ist die Geschichte St.Augustines im Vergleich zu den Städten in Europa sehr überschaubar, uninteressant aber keinesfalls. St.Augustine beheimatet zum Beispiel eines der höchsten Kirchenkreuze der Welt. Wenn es nach dem Fahrer gegangen wäre, wäre es sogar das höchste Kreuz der Welt (das Größte haben wir - da machen die Amis keine Gefangenen). Ein kurzer Blick ins Internet bestätigte allerdings meine Vermutung. Die angegeben 63,4 Meter reichen nur für Platz 7...immerhin. JFK besuchte übrigens 4 Tage vor dem Attentat in Dallas die Stadt und Dr. Martin Luther King verbrachte eine Nacht im örtlichen Gefängnis, weil er 1965 unerlaubt versuchte in einem örtlichen Restaurant zu essen. Sehenswert sind neben dem "Colonial Quarter" auch jede Menge anderer Gebäude, die wir auf der Fahrt durch die Stadt zu Gesicht bekamen.

Nach der Tour fanden wir noch Zeit für eine gemeinsame Runde Minigolf, die es zum Schnäppchenpreis zur Stadtrundfahrt dazugab. 

Unseren Aufenthalt in St. Augustine beendeten wir dann bei einem (leider wiederholt) durchschnittlichen Abendessen zu besonders überdurchschnittlichen Preisen. Man wird den Gedanken nicht los, dass viele Lokale die mangelnde Qualität mit besonders gesalzenen Preisen vergessen machen wollen. Ein Phänomen, das man aus den Touristenmetropolen der ganzen Welt kennt. Naja, immerhin gibt es hier kostenfreien "refill" für die Getränke der Kinder... 

Gegen 20 Uhr ging es dann Richtung Cocoa Beach und das um die Ecke liegende Cape Canaveral, welches wir morgen noch besuchen werden.

In diesem Sinne: Housten, wir....

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