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My Son Roadtrip

Veröffentlicht: 17.07.2026

Fahrt
Hoi An → … → Hoi An
36 km
Attraktion
My Son
Quảng Nam, Vietnam
Essen
Streetfood-Stand mit Enten-Porridge
$ · Snack
Sehenswert
Haus der freundlichen Wirtin
bei My Son, Vietnam
Sehenswert
A Dong Silk
Hoi An, Vietnam
Essen
Beachbar mit Live-Musik
$ · Abendessen

Unser Aufenthalt hier in Hoi An neigt sich dem Ende. Morgen früh geht es weiter Richtung Süden. 

Da das Mopedfahren ein besonderer Nervenkitzel war, sind wir heute noch einmal in die Vollen gegangen. Wir sattelten das Gefährt um 6.30 Uhr mit dem Ziel ein weiteres Weltkulturerbe in Vietnam zu besichtigen. Die Tempelstadt My Son war das Ziel. Da Nadi nach Möglichkeit große Straßen meiden wollte, ich vermute es lag an der Verkehrsregel-Anekdote unseres Roller-Vermieters, lies ich Google-Maps eine Fußgängerstrecke berechnen. Nun gut, es standen also 36 Kilometer über verkehrsarme Schotterpisten bevor. Sicherheit geht eben alle an!

Die Hinfahrt verlief weitestgehend aufregungslos. Vielleicht abgesehen davon, dass Nadi mit ihrer langen, tollen blonden Mähne bei beiden unserer kurzen Pausen ein beliebtes Fotomodell für die Dorfbewohner war. "Foto, Foto?" Bitte, gerne! 

Die Strecke war eigentlich gemütlich zu fahren. Die Route führte uns an grünen Reisfeldern, dichtem Tropendschungel und Flüssen vorbei. Ein paar kläffende Hunde sprangen auf die Piste, Scharen von Hühnern flatterten vor das Moped, hier und da stand eine Kuh im Weg...nichts aufregendes eben. ;-)

In My Son angekommen gingen wir direkt in die Anlage und versuchten auch hier möglichst effizient zu arbeiten, die Hitze lies einfach nicht mehr zu. Es war imposant, die teilweise mehr als 1600 Jahre alten Ziegelbauten zu bestaunen. Für uns war der Baustil allerdings nichts... auch wenn wir einen gewissen Hang zum Industrial-Baustil haben, waren uns die hier vorgefundenen, unverputzten Ziegelbauwerke doch um einiges zu offen gestaltet. ;-)

Der Rückweg hielt dann aber doch einige Überraschungen bereit. Zunächst fiel mir am Straßenrand ein Stand ins Auge, an dem ein gegrilltes Tier hing. Man hätte ein Spanferkel vermuten können... beim näheren hinsehen, mussten wir leider feststellen, dass es sich hierbei tatsächlich um einen Hund handelte. Ich habe im Anschluss recherchiert: Noch heute werden in Vietnam ca. 5 Millionen Hunde im Jahr verzehrt, das schmerzt insbesondere dann, wenn man selbst eine Fellnase zur Familie zählt. Ich probiere normalerweise im Ausland immer alles, was zum Verzehr angeboten wird - hier habe aber auch ich meine ganz persönliche Grenze erreicht. Die Recherche ergab auch einige erschreckende Details zur Haltung und "Verarbeitung", ich verzichte jetzt darauf das zu werten, da in vielen Teilen der Welt beim Thema Tierhaltung und Fleischversorgung viel "Müll" aufzuräumen ist.

Nach einigen Feldweg-Sprungschanzen erreichten wir eine Eisenbahnbrücke, welche mit dem Roller zu überqueren war. Hier war Geschick und ein besonderer Sinn für Gleichgewicht von Nöten.

Einige Kilometer vor unserer Unterkunft hielten wir an einem der vielen Streetfood-Stände. Porridge mit Ente stand auf der Speisekarte. Die überaus freundliche "Wirtin" war einmal mehr besonders von Nadi begeistert. Während ich meinen Enten-Hafereintopf mit Kräutern und Chili verputzte, tauschten sich die Damen via Übersetzer-App aus. Das freundliche Gespräch gipfelte in einer Einladung zu ihr nach Hause. Wir haben die Einladung der netten Damen natürlich nicht abgelehnt und bekamen dann eine exklusive Hausführung. Diese Momente der Begegnung machen das Reisen einmal mehr zu etwas, was wir keinesfalls missen möchten. Es ist keine Selbstverständlichkeit und zeigt sehr gut, wie sympathisch und offen die Gesellschaft ist. 

Zurück in Hoi An hatte ich es dann eilig. Meine Hemden und Anzüge waren zur Abholung bereit. Die zweite Anprobe verlief super, ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Die Stoffe, der Schnitt...alles perfekt. A Dong Silk ist wirklich eine Empfehlung wert.

Den letzten Abend haben wir dann bei Live-Musik in einer der vielen Beachbars ausklingen lassen. Die Details lasse ich jetzt weg, sonst kommen wir hier heute nicht zum Ende. 

In diesem Sinne: Southbound! 







 



Auf einen Blick

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Dauer
1 Tag
Wetter
Sommer
Begleitung
Zu zweit (2)
AbenteuerlichKulturellKulinarisch
  • My Son mit dem Moped über verkehrsarme Schotterpisten erreicht
  • Streetfood-Stopp mit Enten-Porridge
  • Spontane Einladung nach Hause und Hausführung
  • Abholung und zweite Anprobe der Maßkleidung bei A Dong Silk
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Antworten

#myson#hoian#scooter#vietnam