My Son Roadtrip
Unser Aufenthalt hier in Hoi An neigt sich dem Ende. Morgen früh geht es weiter Richtung Süden. Da das Mopedfahren ein besonderer Nervenkitzel war, sind wir heute noch einmal in...

Veröffentlicht: 18.07.2026


















Der frühe Vogel fängt den Wurm: heute war 5.30 Uhr wecken und 7 Uhr standen wir am Flughafen in Da Nang, 1,5 Stunden vor dem Start unseres Inlandsfluges nach Ho-Chi-Minh-City. Eigentlich genug Zeit, sollte man meinen. Der erste Schock des Tages folgte allerdings schon beim Betreten der Flughafenhalle. Blankes Chaos an den Check-In Schaltern und bei uns blankes Entsetzen. Das schaffen wir nie im Leben war mein erster Gedanke und auch die Mädels hielten das Unterfangen, pünktlich am Gate zu stehen, für Utopie. Mein lieber Schwager Thomas sagt immer: "Geht nicht, gibt’s nicht, geht schwer gibt´s!". Es musste eine kreative Lösung her. Wir versuchten also über den Priority Check-In durch die Sicherheitskontrolle zu gelangen... Etwas dumm stellen und dabei aber beharrlich bleiben führte tatsächlich zum Erfolg. Die Maschine hob letztlich pünktlich mit uns an Board ab.
Da wir den üblichen Betrügereien und den nervigen Ansprachen bei der Taxisuche am Flughafen entgehen wollten, ging's mit Sack und Pack zu Fuß vom Airport weg. Während ich einen Weg von diesem Gelände suchte, der uns nicht direkt auf eine Autobahn führte, hielten es Mara und Nadi für eine besonders gute Idee, den örtlichen Sicherheitsbeauftragten als Modell für das private Fotoalbum zur Verfügung zu stehen. Fand ich witzig...wirklich!
Nach unserem Check-In im Hotel war Programm. War Remnants Museum, Wiedervereinigungspalast, Notre Dame de Saigon, Zentralpostamt...meine Mädels monieren, sie fühlten sich wie eine Japanische Reisegruppe auf Europatour. Stimmt doch gar nicht! Aufstand niedergeschlagen!
Alle besuchten Sehenswürdigkeiten sind grundsätzlich einen Besuch wert. Das Notre Dame derzeit eingerüstet ist und saniert wird, war einfach Pech. Insbesondere aber zum Thema Vietnamkrieg wird man sehr eindrücklich über die Geschehnisse des 20 Jahre andauernden Konfliktes und dessen Folgen bis in die 2000er Jahre hinein informiert.
Da im Süden Vietnams derzeit noch Regenzeit herrscht, ist auch ein ordentlicher Wolkenbruch im Reisepreis enthalten und der lies auch nicht lange auf sich warten. Die Mutter aller Wolkenbrüche ergoss sich über unseren Häuptern, zunächst war es eine willkommene Abkühlung nach einigen Augenblicken waren wir nass bis auf die Knochen, das musste nun auch wieder nicht sein.
Nass wie die Hunde ging es zurück zum Hotel, das reichte für den ersten Tag in Saigon. Morgen geht´s für 3 Tage ins Mekong Delta, bevor wir dann zum Abschluss unserer Reise noch einmal 3 Tage in dieser 14 Millionen Metropole verbringen werden.
In diesem Sinne: The End is near!