Ho-Chi-Minh-City aka Saigon Part 1
Der frühe Vogel fängt den Wurm: heute war 5.30 Uhr wecken und 7 Uhr standen wir am Flughafen in Da Nang, 1,5 Stunden vor dem Start unseres Inlandsfluges nach Ho-Chi-Minh-City....

Veröffentlicht: 19.07.2026
















Die Fahrt nach Can Tho im Mekong Delta, führte uns entlang vieler Reisfelder und Kokospalmenplantagen. Da es auch heute Morgen recht früh losging, waren unsere Augen im Auto aber mehr geschlossen als geöffnet.
Wir legten auf dem Weg nach Süden zwei Stops ein, bei denen wir jeweils in einem kleinen Boot durch Nebenarme des Mekong geschippert wurden. Hier kam ein wenig Spreewaldatmosphäre auf. Sicher, es waren ein paar Äffchen und Vogelarten zu sehen ansonsten waren die Fahrten aber eher unbequem und nicht so spektakulär, als das man darüber viele Worte verlieren müsste.
Das Bamboo Eco Village, unsere Unterkunft für die kommenden beiden Nächte ist eine hübsche Unterkunft direkt am Fluss gelegen. Die kleinen Bambushütten sind einfach ausgestattet, aber dennoch recht komfortabel. Die Lage im Grünen, der Fluß vor der Tür, jede Menge Geckos und Mosquitoschwärme lassen bei uns dann doch mehr Nature-Feeling aufkommen, als uns eigentlich lieb ist.
Wir entschieden den Abend in Can Tho, der größten Stadt in der Region ausklingen zu lassen. Der Nachtmarkt der Stadt bot wieder alles was man nicht braucht zum Kauf an und darüber hinaus die inzwischen bekannten Speisen von süß bis herzhaft. Wir drängelten uns einmal durch die Massen und entschieden dann die Szenerie zu verlassen. Auf unserem Weg aus dem Gedränge sahen wir dann aber doch noch etwas zum Schmunzeln. Während vor einigen Tagen ein Hund noch knusprig gegrillt am Hacken hing, sahen wir heute zwei Vierbeiner, die wiederum mit einer etwas übertriebenen Portion unnützer "Zuneigung" bedacht wurden. Aber seht selbst auf dem beiliegenden Foto.
Darüberhinaus ist zu berichten, dass auch hier der Verkehr eine besondere Würze hat. Erstaunlich ist immer wieder, wie ganze Familien mit Sack, Pack und Haustier auf den vielen Rollern unterwegs sind. Etwas unverständlich ist hingegen, wie die Leute ihre Kinder auf den Zweirädern transportieren. Bettfertig, im Stehen und leider fast immer ohne Helm, Mutti und Vati hingegen achten auf ihre Köpfe.
Wir werden sehen, was die kommenden Tage noch so bringen. Stand jetzt bildet die Stadt aber das Schlusslicht unserer diesjährigen Reisedestinationen.
In diesem Sinne: Schaun mer mal!