Inselleben
Wir sind nun bereits drei Tage auf San Andrés und haben uns schon gut an die Insel und die Gepflogenheiten hier gewöhnt. Man braucht hier Geduld, alles geht ein wenig langsam...

Veröffentlicht: 15.07.2025



















Wir sind heute auf die Zielgerade unserer Reise gebogen. Die letzte Station heißt Cartagena de Indias und liegt an der Karibikküste im Norden des Landes.
Der etwa einstündige Flug von San Andrés verlief unproblematisch, wenngleich wieder einmal verspätet. Der kleine Inselflughafen bietet jedoch einen offenen Wartebereich, sodass man zumindest das schöne Wetter noch fast bis zum Abflug genießen konnte. Es ist überhaupt interessant, wie das Treiben auf diesem kleinen Flughafen so funktioniert. Klar, alle Fluggäste werden wie an jedem Airport mehr oder weniger gründlich kontrolliert. Darüber hinaus scheint man sich aber sehr gut zu kennen. Ich hoffe es zumindest. Es war nämlich bemerkenswert, wie viele Personen mit einer Warnweste (wahlweise in Orange oder Neongelb) in der Hand oder über die Schulter geworfen grußlos und ohne Berechtigungskontrolle durch den Sicherheitsbereich und gern auch mal aufs Rollfeld marschiert sind. Irgendwie scheint es nicht verwunderlich, dass auch San Andrés für den Versand kolumbianischer "Agrarprodukte" keine unbedeutende Rolle spielt.
Nach unserer Ankunft in der Hafenstadt Cartagena begaben wir uns zügig Richtung Hotel, welches im Stadtteil Getsemani gelegen ist. Die Zone liegt im historischen Zentrum der im 16. Jahrhundert gegründeten Stadt und ist bekannt für ihre lebendige Atmosphäre, viel Straßenkunst und ein pulsierendes Nachtleben. Eine erste kleine Dosis von allem haben wir uns heute auch schon gegönnt.
Den morgigen Tag werden wir nutzen noch etwas mehr von alle dem zu sehen. Ich kann dann hoffentlich auch noch etwas mehr berichten...