Veröffentlicht: 27.05.2025
ich melde mich mal wieder etwas später als geplant und diesmal leider aus dem Bett. Auch mich hat die fiese Krankheitswelle erwischt und ich kämpfe aktuell mit Halsschmerzen und einer dicken Erkältung. Aber wie sagt man so schön: das Leben geht weiter und ich möchte euch trotzdem von meinen letzten Abenteuern berichten, die mich wieder an wunderbare Orte und durch spannende Erlebnisse geführt haben.
Die vergangene Woche habe ich viel Zeit im Labor verbracht. Ich arbeite gerade an einigen neuen Versuchen, die mir noch genauere Einblicke in meine Proteine geben sollen. Auf eine finale Auswertung warte ich zwar noch, aber die ersten Ergebnisse sehen ziemlich vielversprechend aus. Mein Supervisor ist auf jeden Fall zufrieden und das beruhigt mich immer sehr.
Zwischendurch gab es sogar einen kleinen kulturellen Austausch im Labor. Mein Laborpartner hat mir einen seiner Lieblingscookies mitgebracht und ich wollte ihm natürlich auch ein Stück Berlin zeigen. Also habe ich ihm etwas mitgebracht, das bei uns an einen Berliner erinnert. Die Begeisterung war groß und ich muss sagen, es ist immer wieder schön, solche kleinen Traditionen miteinander zu teilen.
Nach den Laborstunden habe ich es mir nicht nehmen lassen, einen Tag in der Stadt zu verbringen. Einfach mal durch die Läden schlendern, Schaufenster anschauen und das Treiben beobachten, das macht mir immer richtig Spaß. Ob ich auch das ein oder andere gekauft habe? Nun ja… sagen wir mal so: Ich bin nicht mit leeren Händen nach Hause gegangen. 😉
Das Wetter hat sich inzwischen leider etwas verschlechtert. Die Sonne lässt sich seltener blicken und es gibt immer mehr Regentage. Aber ich hatte bisher Glück, der Regen hat mich meist verschont. Und wenn doch, denke ich an die Worte meiner alten Sportlehrerin: „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung.“ Recht hat sie!
Trotz angekündigtem Regen wollte ich am Wochenende nicht nur zuhause hocken und habe spontan einen Tagesausflug nach Canterbury gemacht. Was für ein wunderschönes Städtchen! Die Kathedrale dort ist einfach atemberaubend, ein echtes Postkartenmotiv. Ich bin durch die kleinen Gassen der Altstadt gebummelt und habe am Wasser entlang einen Spaziergang gemacht, der mich richtig ins Träumen gebracht hat. Solche Momente liebe ich an dieser Zeit hier.
Am Sonntag habe ich mich mit einer Freundin aus meiner Laborgruppe getroffen. Wir waren im Barbican, einem riesigen Kultur- und Freizeitzentrum hier. Schon beim Anblick der Architektur war ich beeindruckt. Wir haben stundenlang in einem kleinen Café gesessen, gequatscht und uns durchs Wochenende treiben lassen. Abends ging es dann noch auf eine dampfend heiße Pho, perfektes Soulfood, vor allem, als sich bei mir langsam die Halsschmerzen ankündigten.
Am Montag war hier Feiertag und ich hatte große Pläne: Ich wollte das berühmte Windsor Castle besuchen. Doch krank im Bett war daran leider nicht zu denken. Aber: Aufgeschoben ist nicht aufgehoben! Sobald ich wieder fit bin, wird dieser Ausflug nachgeholt, da lasse ich mich nicht unterkriegen.
Jetzt heißt es erstmal gesund werden. Ich bin gespannt, was die nächsten Tage bringen und welche Erlebnisse noch auf mich warten. Eines steht jedenfalls fest: Ich nehme euch weiterhin mit auf meine Reise und freue mich, wenn ihr mich dabei begleitet.
Bis dahin und bleibt gesund,
Eure Steffi
