Saint Malo
Wir sind auf dem Weg nach Saint Malo am Cap Frehel und Fort La Latte vorbei gefahren. Da Per uns mal wieder richtig früh aus den Federn geschmissen hat, sind wir auch richtig...


Veröffentlicht: 30.06.2017
Per, unser kleiner Frühaufsteher, hat uns um 6Uhr aus dem Bett geworfen und somit sind wir um 7:45Uhr los gekommen. Unser Weg zum Omaha Beach hat uns erstmal über Mont Sain-Michel geführt. Der Mont Saint-Michel hat 36 Einwohner, allerdings sind dort auch ziemlich viele Hotels, Gaststätten, etc. Also Ihre Ruhe werden die Leute dort auch nicht haben. Ziemlicher Hingucker ist natürlich die riesige Abtei, die über der kleinen Insel trohnt. Dort angekommen kam Per ab in seinen Rucksack und dann ging es vom Parkplatz aus, 3km, zur felsigen Insel. Per hat auf dem Weg ein bischl rumgemeckert, aber als wir dort ankamen wurde er ganz entspannt und wir konnten ganz gemütlich durch die noch ziemlich leeren Gassen spazieren. Die Aussichtspunkte hatten wir auch für uns allein und haben den Anblick vollends genossen. Von weiter Oben konnten wir schon die Besucherströme sehen die sich zur Insel bewegten. Wir sind kaum aus der Stadt rausgekommen, weil sich die Leute so reingedrängelt haben. Auf dem Rückweg fing es an zu regnen und da wir nicht komplett durchnäßt sein wollten, haben wir den Shuttle Bus zum Parkplatz genommen.
Nachdem wir Einkaufen waren, gab es noch Mittagessen und dann haben wir den etwas weiteren Weg zum Omaha Beach auf uns genommen. Wir sind bei strömenden Regen gefahren und es sollte auch nicht mehr wirklich besser werden. Wir haben mal wieder den Platz mit der geilsten Aussicht bekommen, direkt mit Blick auf Omaha Beach. Abends haben wir uns dann schön gemütlich zwei Filme angeschaut. Bei Per ist jetzt ein weiterer Schneidezahn Oben rausgekommen und wir haben nichts davon gemerkt. Sehr angenehm.
Am nächsten Morgen sind wir erstmal runter zum Strand wo wir uns die Schönheit der Küste mit ihren Klippen und dem großen Sandstrand angeschaut haben. Schwer vorstellbar, dass an diesem schönen Ort vor über 70 Jahren schreckliche Kämpfe stattfanden. Ein großes Monument erinnert auch hier an die Landung der Alliierten vom 6. Juni 1944. In der Gegend ist eh alles voll mit Gedenkstätten, alten Bunkern, etc. Wir waren schon sehr beeindruckt. Neben dem Omaha Beach haben wir uns noch den Pointe du Hoc und den amerikanischen Soldatenfriedhof angeschaut. Letzteres war sehr ergreifend, wenn man all diese weißen Kreuze sieht, es sind 9387. Wir verspürten sogar eine Art der Trauer. Krieg sollte wirklich niemals als Option herangezogen werden.
"Der Krieg würde aufhören, wenn die Toten zurückkehren würden".
-Earl Baldwin of Bewdley-
