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10. Tag: Von Braga nach Barcelos

Veröffentlicht: 08.09.2020

Um der Erneut angekündigten Hitze von 33 Grad einigermaßen aus dem Weg zu gehen, lief ich bereits um 8 Uhr los. Frühstück hatte ich im Parkhotel Braga nicht gebucht und holte es mir unterwegs bei einem Bäcker.

Ich hatte laut Karte 28 km vor mir, aber das war der kürzeste Weg an der Hauptstraße. Ich wollte lieber am Fluss Rio Cávado entlang laufen. Dafür war ich auch bereit, etwas über 30 km zu laufen (es wurden am Ende 35).

Dieses Vorhaben klappte zunächst auch gut und es ging über schöne Wege und durch einen Wald gut voran. 

Irgendwo in diesem Wald muss ich dann mein cap verloren haben und mir schwante, dass die Mittagssonne mir noch ordentlich auf die Birne knallen würde. 

Eine Powerbank funktioniert nicht mehr, was meine Stromreserven stark einschränkt. 

Tipp: ordentliche Powerbank zulegen. Evtl sogar mit Solarfunktion.

Als der Weg abrupt endet, muss ich mich durchs Gebüsch wieder an die Hauptstraße kämpfen, auf der ich fortan nun auch bleibe. 

Dass es noch keinen portugiesischen Weltmeister in der Formel 1 gab verwundert mich etwas, denn die Autofahrer halten sich hier nicht an Geschwindigkeitsbegrenzungen oder Verkehrsschilder.

Tipp: Lieber Autos durchfahren lassen und warten, bis man einen Fußgängerüberweg benutzt. Die meisten Autofahrer halten hier nämlich nicht.

Da es sich heute um die letzte größere Etappe handelt, bin ich motiviert und weiß trotz leichter Rückenschmerzen und einem leichten Ziehen in der linken Wade, dass ich den Weg schaffe. Ich werde letztlich 7 Stunden brauchen, bevor ich im Hostel Camp, das 5 km vor Barcelos liegt, ankomme. 

Dort beziehe ich ein Fass (s.Fotos) und begebe mich an den Pool.

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