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Südinsel von Neuseeland: West- und Nordküste

Veröffentlicht: 07.04.2017

Wir befinden uns gerade auf der Fähre von der Süd- auf die Nordinsel und nutzen die Zeit, um euch mit einem weiteren Reiseblogeintrag ein bisschen neidisch zu machen.

Die West- und Nordküste der Südinsel hatte unzählige wunderschöne Orte zu bieten. Ein Highlight war zu Beginn gleich der Milford Sound bzw. der Fiordland National Park. Die Strasse führte durch ein wunderschönes Tal. Hier waren die Hügel für einmal nicht mit kargem, gerodetem Weideland übersäht, sondern mit saftig grünem Wald überwuchert. Als wir dann am Fjord selbst ankamen, zogen leider Wolken auf. Trotzdem war der Anblick einzigartig schön. Hier zeigt sich wieder, auch bei schlechtem Wetter kann man schöne Fotos machen.

Apropos Wetter: Wir haben bisher ein riesen Wetterglück gehabt. So hatten wir bisher noch keinen wirklichen Regentag. Und dass es in Neuseeland auch anders sein kann, erfuhren wir von einem SMS der Camper-Vermietung. Wir erhielten nämlich eine ziemlich ernste Wetterwarnung für die Nordinsel. Dort wütete über Tage hinweg ein richtiger Sturm mit Böen und diversen Überschwemmungen. Sogar Strassen waren gesperrt. Wir hingegen holten uns bereits einen ersten kleinen Sonnenbrand auf der Südinsel. Das nennt man dann wohl eine gute Reiseplanung ;-)

Ein weiterer Stopp der Reise legten wir in Queenstown ein, eine schreckliche Touristenhochburg mit hunderten von Motels und Adventure-Angeboten. Die Natur sowie der See hatten jedoch durchwegs ihren Reiz. So sehr, dass Pire sich sogar zu einem Bad im klaren aber sehr kalten See hinreissen liess. Dies war aber nicht das letzte schöne Gewässer, welches wir an der Westküste entdeckten. Immer wieder führte die Strasse an schönen Seen oder Flüssen vorbei, welche teilweise glasklar oder türkisblau schienen. Oder so glatt waren, dass sich die Landschaft im Hintergrund wunderschön spiegelte.

An der Küste selber fanden wir immer wieder wunderschöne Strände vor. Einmal mit kleinen, runden Kieselsteinen, einmal mit schwarzem und ein anderes Mal mit goldigem Sand. Dank dem meist blauen Himmel immer wieder ein wunderschönes Fotomotiv.

Dass wir Landschaften mit Wasser lieben, zeigen wohl auch die Fotos. Dies gilt auch für Wasser im gefrorenen Zustand. Die Gletscher beim Fox Glacier sowie bei Franz Josef waren ebenfalls sehr schön anzuschauen.

Obwohl in Neuseeland vieles ein bisschen verkehrt ist, geht auch hier die Sonne im Westen unten. Deshalb konnten wir an einem Abend einen wunderschönen Sonnenuntergang geniessen. Der Himmel sowie die wenigen Wolken verfärbten sich in allen Rottönen.

Aber auch die Nacht selbst kann hier in Neuseeland faszinieren. Dann beginnt nämlich die Zeit der Glühwürmchen. Die Mückenlarven locken mit ihren kleinen leuchtenden Füdlis andere Insekten an, um diese dann zu fressen. Zwar makaber, für uns aber sehr schön anzuschauen. Teilweise wirkte es, als würden wir in einen Sternenhimmel schauen. Und dank einer Belichtungszeit von 30 Sekunden konnten wir das Leuchten sogar fotografisch festhalten.

Kurz darauf gab es noch ein weiteres Nacht-Highlight! Völlig unerwartet lief uns beim Campingplatz ein Kiwi (neuseeländischer Nationalvogel) über den Weg. Hier hatten wir den Vogel definitiv nicht erwartet. Nur mit Smartphone und Stirnlampe bewaffnet sowie einem Regenschirm in der einten Hand, konnten wir leider kein wirklich richtig gutes Foto schiessen… Naja, das Erlebnis und nicht das Foto zählt ja!

Weiter an der Westküste entlang fanden wir immer wieder wunderschöne Buchten vor. Im Kontrast zu den mit Palmen bewachsenen Hängen ein fantastischer Anblick. Dies gilt auch für die zahlreichen Robbenkolonien, wo wir immer wieder Mütter mit ihren „Pups“ (Babys) beobachten konnten. Entweder waren sie am säugen oder tummelten im Kinderschwimmbecken (kleine Felspools) wie die Wilden herum. Wir hätten stundenlang zuschauen können.

An der Nordküste war vor allem der Abel Tasman Nationalpark sowie das Cape Farewell ein Highlight. Die Küstenlinien wechselten sich stetig ab. Von goldigem Sand, über steile Klippen bis hin zu kilometerweiten weissen Sandstränden war alles zu finden.

Heute haben wir nun die Südinsel mit der Fähre verlassen. Bei strahlendem Sonnenschein ging es mit dem Schiff durch wunderschöne Fjorde und über das offene Meer Richtung Nordinsel. Wir sind selbst gespannt, was uns dort erwartet. News folgen auf diesem Blog.

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