Die letzten Drachen (und Stunden in Miami).
Keine Bisse, dafür aber jetzt Sonnenbrand.

Veröffentlicht: 21.06.2022
Ihr Lieben!
Ihr habt viel zu lange gewartet, bis endlich der abschließende Beitrag kommt. Deswegen schon mal: riesen großes Sorry! Wir hatten in den ersten Tagen tatsächlich enorm mit dem Jetlag zu kämpfen und der Wäscheberg hat uns stundenlang auf Trapp gehalten. Hinzu kam, dass Marie wieder ihre Koffer packen musste und in Richtung Rosenheim in den Einsatz gefahren ist und Benny hat das Coronavirus eingefangen und er kämpfte alleine in Lübeck! Nach 24 Stunden, 25 Tage aufeinander, waren wir nun getrennt und es ist wirklich schwer für uns. An dieser Stelle: Vermissung ❤️
Aber nun ist es so weit: wir lassen noch mal ein klein wenig die Reise Revue passieren und kommen Maries Tick nach, alles in Zahlen und Statistiken auszudrücken. Und nur weil wir 1000 km voneinander entfernt sind, sollt ihr ja nicht darunter leiden. Wir haben uns einige Fragen gestellt, die ihr sicherlich nach dem intensiven Lesen des Blogs sowieso schon beantworten könnt. Zusätzlich haben wir euch ein paar Daten und Zahlen zusammen gestellt, die den Urlaub knapp zusammenfassen.
1. Bestes Hotel: Washington D.C. Hyatt National Mall, hier hatten wir mega viel Platz, das Frühstück war in Ordnung, die Lage war zentral und wir haben hier ganz gut geschlafen.
2. Bester Ausflug: mit Abstand steht der Algonquin National Park ganz oben auf der Liste, weil Marie hier "Ja" gesagt hat. Aber Island of Adventure von den Orlando Parks (das war der erste Park) war ziemlich cool und ist absolut empfehlenswert und sogar den Eintritt wert. Und der Sonnenuntergang auf den Keys war einfach zu bezaubernd!
3. Bestes Essen: Das war wirklich schwierig. Wir beide waren uns aber einig, dass es das brasilianische Rodizio war, weil es richtiges ordentliches Essen mit Fleisch war.
4. Beste Stadt: von allen Städten, die wir besucht haben, waren New York und Washington die Highlights, aber auf ganz unterschiedliche Weise. New York hatte viele Extreme, und so viele wunderschöne Orte. Die Stadt verzaubert einen auf irgendeine Weise. Washington ist fußläufig so gut zu erkunden und die Historie und Politik ist sehr präsent. Man merkt, dass Washington nicht die Hektik wie New York hat und wir haben uns sehr wohl gefühlt! Miami hingegen hat uns nur gefallen, wegen den Attraktionen drum herum also z. B. Key West oder Everglades. Die Stadt selbst hat uns nicht überzeugt, alles musste mit Auto erledigt werden und wir hatten vielleicht größere Erwartungen.
5. Überraschendster Moment: Neben dem Antrag die Achterbahn Velocicoaster, weil man niemals sich vorstellen kann, was das für eine Achterbahn ist! Beschreiben kann man das nicht.
6. Lustigste Situation: Leider wissen wir nicht mehr welches, aber auf der Rückfahrt vom Algonquin Nationalpark haben wir 20 Minuten wegen der Aussprache eines Wortes herzerfüllt gelacht. Irgendwann fällt es uns wieder ein! Und ansonsten haben wir in Tampa den heftigsten Regenschauer unseres Lebens miterlebt (da waren wir ja auch noch nicht in Miami 😅). Und wir sind mit einer Walmart Plastiktüte auf dem Kopf durch Wassermassen gelaufen und haben gekichert wie kleine Kinder!
7. Was wir am meisten vermisst haben: Also vom Essen her gesehen war es tatsächlich einfach eine Stulle. So klassisches Brot mit Aufschnitt wäre toll gewesen, gab es aber auch nicht zu kaufen. Und direkt an der Ankunft hat Steffi uns noch eine Stulle geschmiert. Danke danke! Es war ein Highlight! Ansonsten natürlich unser Bett und doch ein klein wenig der ganz normale Alltag. Zum Schluss hin waren wir auch einfach ausgelaugt und wollten nach Hause!
8. Was wir nicht vermissen werden: die Essenskultur im Allgemeinen und der Geruch von Cannabis.
Und da Marie wieder Lust hatte alles auszuwerten, hier die Daten & Fakten:
- rund 400 Euro haben wir fürs Tanken ausgegeben, tatsächlich lagen wir bei durchschnittlich 1,50€ pro Liter umgerechnet - 2018 war das viel günstiger
- 3.634 km sind wir gefahren und haben 9 Städte besucht
- Wir haben 3 Nationalparks besucht, wovon einer durch Nebel nicht erkennbar war
- pro Person haben wir rund 475 € für Essen ausgegeben, das sind pro Tag rund 20 € und liegt sogar unter dem Budget was eingeplant worden war (das ist dem Fast Food geschuldet)
- Die teuerste Unternehmung im Ganzen war 511 € für die Orlando Parks für zwei Personen für zwei Tage
- Miami war mit Abstand der heißeste Ort mit der Maximaltemperatur von 40°C
Die letzte Frage war - wieviel Geld haben wir nun eigentlich für was ausgegeben?
- 951,19 € für Lebensmittel und Restaurants
- 2389,75 € für Hotels und damit durchschnittlich rund 100 €/Nacht in minimal 3* Sterne Hotels mit Frühstück (falls vorhanden)
- 1083,24 € für die beiden Autos und zusätzlich 380,92 € fürs Tanken
- 331,51 € für Parken und Öffentlicher Nahverkehr (das hätten wir niemals gedacht und ist wirklich teuer!)
- 1.394,25 € für alle Unternehmungen des gesamten Urlaubs
- 1.176,13 € für die Flüge in die USA und der Inlandsflug
- 767,25 € für Bargeld, Anträge, Versicherung, Shopping, Apotheke, Postkarten und und und... sammelt sich was zusammen.
Insgesamt waren das jetzt knapp 8.500 € und wir waren tatsächlich etwas überrascht und doch war es jeden Cent wert, denn diese Erfahrungen kann uns niemand mehr wegnehmen und wir sind sehr glücklich, dass wir den Trip noch gemacht haben dieses Jahr!
An dieser Stelle bedanken wir uns ganz doll bei euch fürs fleißige Lesen und freuen uns, wenn ihr im Herzen mit dabei ward! Fühlt euch gedrückt!
B ❤️ M
