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Rundflug und die nächste Party

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Rundflug über das Okavango Delta

Unglaublicher Weise sind heute alle pünktlich und wir sind viel zu früh am Flughafen. Die Aufregung und Vorfreude hat uns wohl alle zu Hochleistungen beim Aufstehen getrieben. Um 8.00 Uhr startet unser kleiner Flug über das Okavango Delta. Ein Traum für mich geht in Erfüllung, ich wollte schon immer mal das Okavango Delta sehen. Nessi reserviert sich gleich mal den besten Platz und nimmt neben dem Piloten platz. Der Rest verteilt sich an die Fenster im Flugzeug, insgesamt sind wir sieben Gäste. Das Delta ist unglaublich schön und wir sehen eine Menge Elefanten, Giraffen, Nilpferde, Zebras und Büffel. Wir hätten wohl alle gerne noch länger im Flugzeug über dem Delta verbracht. Ein paar relaxte Stunden am Pool sind aber auch nicht verkehrt. 

Abfahrt zur Party nach Gweta

Mit einer halben Stunde Verspätung machen wir uns dann auf den Weg zum nächsten Checkpoint. Allerdings müssen wir noch einkaufen gehen. Mal schauen, ob wir uns an unsere Gewohnheit halten und mal wieder die Letzten sind. Das Einkaufen hat natürlich länger gedauert als geplant und wir müssen uns ran halten. Wie kann es anders sein, wir kommen in eine Strassenkontrolle, in Botswana gibt es die Maul- und Klauenseuche, und wir müssen alle raus, einmal alle unsere Schuhe durch das Desinfektionsbecken, auch die Ersatzschuhe. Und natürlich haben wir eben gerade das erste Mal Fleisch zum Grillen gekauft, Rinderhack und Steak, das dürfen wir roh nicht mitnehmen. Wir könnten es jetzt hier an Ort und Stelle grillen oder kochen, dann kann es mit. Aber dafür haben wir keine Zeit, also lassen wir es zurück. Wir haben zum Glück noch Hähnchenflügel gekauft. Und siehe da hinter uns taucht unser Lieblingsteam Bumble B auf, wir sind nicht an letzter Stelle, aber mit Sicherheit gleich nach der Kontrollen, denn diese Jungs sind extrem schnell unterwegs. Da überholt uns Bembel B auch schon und zieht uneinholbar an uns vorbei. Was solls? Wir fahren also weiter. Unfassbar, aber wir kommen wirklich im Hellen zur Einfahrt nach Gweta, die Stadt, in der die Party stattfinden soll. An einem Pfosten entdecken wir ein kleines Schild mit dem Put Foot Rally Zeichen darauf, welches uns mit einem Pfeil mitteilt weiter geradeaus zu fahren. Also machen wir das, aber 10 Minuten später ist immer noch kein zweites Schild in Sicht und es wird nun doch dunkel und uns kam das Team Black Betty entgegen. Aus lauter Panik beschließen wir umzudrehen und in Gweta zu fragen, wo wir eigentlich hin müssen. Doch kaum umgedreht, fährt Team Bembel B an uns vorbei. Wenn die Jungs in die andere Richtung fahren, sollten wir das auch machen, denn die wissen immer wo es lang geht. Auch wenn wir nicht genau wissen, wo sie herkommen, denn überholt haben wir sie nicht zwischendurch. Und tatsächlich, weitere 10 Minuten nachdem wir wieder umgedreht haben, sehen wir das nächste Schild. Dieses zeigt auf eine Dirtroad ins Nichts, ok dann mal los, in der Dämmerung ab ins Gebüsch. Hätten die Organisatoren nicht jede 5 km ein Schild aufgestellt wären wir wahrscheinlich wieder umgedreht, da hier draussen kein Zeichen von menschlichem Leben zu sehen ist. Nach gefühlt einer Stunde Fahrt auf der Dirtroad im Stockdunkeln erkennen wir Licht und freuen uns es geschafft zu haben. Beim Licht angekommen müssen wir feststellen, dass es die Kopflampe eines anderen Put Footers ist, der hier im Busch liegen geblieben ist. Wir erkundigen uns, ob wir irgendwie helfen können; Hilfe sei bereits unterwegs und da erkennen wir auch schon das Auto, welches zur Hilfe kommt. Wir bekommen noch den Tipp bei der Einfahrt in die Salt Pans, wo wir heute übernachten werden, den Allrad einzulegen und um die tiefen Spuren der anderen herum zu fahren, denn es mussten schon sechs andere Teams rausgezogen werden. Wir schaffen es, ohne stecken zu bleiben. Heute kommen wir tatsächlich das erste Mal zur Registrierung, bevor diese schliesst. Nicht wirklich überraschend sind wir hier wirklich die Letzten und müssen ganz hinten parken. Die Location ist beeindruckend. Eine Saltpan (ein ausgetrockneter Salzsee) mitten im Nirgendwo. Hier gibt es nichts außer dem, was die Organisatoren und die Put Foot Teams mitgebracht haben. Zum Abendessen gibt es super leckeres afrikanisches Essen, welches die Ladys aus dem Dorf Gweta, welche extra hergefahren wurden, hier draussen gekocht haben. Die Party heute steht unter dem Motto Schlafanzugparty und ab 22 Uhr geht die Musik aus und alle sitzen um das errichtete Lagerfeuer herum. Wir sollen den Spirit genießen und uns mit der Natur verbinden. Es wird ein eher ruhiger Abend für unsere Truppe. Andere Put Footer hatten da schon mehr den Drang sich mit der Natur im Einklang zu fühlen ... Plötzlich ziehen sie sich aus und rennen nackt in die Dunkelheit. Wenig später rennen andere nackt um das Feuer und springen über das Feuer. Eine junge Dame aus Perth kommt mit einem blutigem Gesicht aus der Dunkelheit zurück, trockenes Salz kann gemein sein!

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