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Nilpferde,Wasserfälle und der nächste Grenzübergang

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 Heute steht mal wieder Fahren auf dem Programm. Es gilt 700 km zu den Popa Wasserfällen zurückzulegen. Der Tag war relativ unspektakulär. Allerdings gab es heute endlich richtiges afrikanisches Essen vom Markt. Da wir immer noch in Namibia sind und hier alles sehr deutsch ist, ist auch das Essen der deutschen Küche sehr ähnlich. Es gibt Nudelsalat, Kartoffeln, Kartoffelbrei und Steak, aber das Essen ist superlecker. Lena und Bea sehen durch Zufall noch eine Tanzaufführung, also schauen wir uns diese noch an, bevor es weiter geht. Total unüblich für uns, kommen wir schon um 16.00 Uhr beim Popa Falls Camp an und fragen ob wir noch einen Campingspot bekommen können. Rebecca die Camp Managerin kümmert sich persönlich um uns und wir bekommen tatsächlich noch einen Platz. Nachdem wir alles aufgebaut haben, geht es zum Fluss. Hier treffen wir Team 2beBarefoot, die gerade am Tigerfish angeln sind. Und tatsächlich fangen sie sogar einen. Der Barkeeper erklärt uns, dass die Krokodile und Nilpferde nachts aus dem Fluss kommen. Wir sind alle gespannt wie ein Flitzebogen, ob wir heute Abend etwas sehen. Um die Zeit bis Abends zu überbrücken, kochen wir und essen. Nach dem Abendessen geht es auf Nilpferdjagt. Leider haben wir kein Glück und Lena und Bea beschließen ins Bett zugehen. Nessi und ich quatschen noch ein bisschen mit dem Team Double Dutchs, die auch im Camp übernachten. Plötzlich taucht der Nachtwächter auf und ruft „Hippo, Hippo!“ Im Gespräch vertieft, versteht keiner was der Nachtwächter will. Er wiederholt es und endlich verstehen wir, dass am Fluss gerade ein Nilpferd steht. Und tatsächlich, 50 m von uns entfernt steht dieses mächtige Tier und grast. Vollkommen fasziniert schauen wir dem Tier zu und versuchen Fotos zu machen. Leider fühlt es sich von uns gestört und verschwindet wieder im Busch. Kurz danach taucht es aber noch mal auf und wir können ihm wieder beim Fressen zuschauen. Die Nilpferdjagd war somit zumindest für die Hälfte des Teams erfolgreich. Jetzt aber ins Bett, morgen steht der Grenzübergang nach Botswana auf dem Programm.

Grenzübergang von Namibia nach Botswana

Wir stehen mal wieder vor Sonnenaufgang auf. Allerdings hilft es uns nichts, irgendeiner ist nie fertig. Wir fahren also kurz vor 8.00 Uhr endlich los. Es sind allerdings nur 20 km bis zur Grenze. Die Strasse ist nur noch Dirtroad. Auf dem kurzen Stück sehen wir wieder eine Menge Tiere, sogar zwei Giraffen stehen neben der Strasse und genießen ihr Frühstück. Für diesen Grenzübergang haben wir uns die schlimmsten Szenarien ausgemalt. Stundenlang anstehen, da alle Teams zur selben Zeit rüber wollen, das Auto wird durchsucht, da die Einfuhr von Lebensmitteln und von Drohnen verboten ist. Und wie es nun mal so ist, in zehn Minuten haben wir die Grenze überquert, nur zwei andere Teams getroffen und der Zoll hat uns einfach durchgewunken. Man merkt aber sofort, dass man in einem anderen Land ist. Die Strassen werden immer schlechter und auf der Strasse laufen Esel, Ziegen und Kühe kreuz und quer herum. Von der deutschen Ordnung ist nichts mehr zu sehen, endlich im richtigen Afrika angekommen! Wir kommen trotzdem sehr gut voran. Als wir umdrehen wollen, um noch mal zu schauen, was auf den Schildern stand, kommt ein kleiner Junge auf uns zu. Alles was er zu sagen hat, ist: „Give me sweets!“ Zu seinem oder auch zu unserem Glück haben wir noch Chips im Auto. Als wir ihm diese geben, kommen plötzlich Kinder aus allen Ecken auf uns zu gerannt. Wir machen uns also schnellstmöglich aus dem Staub. Wir haben nämlich keine Süßigkeiten mehr im Auto. An unserem ersten Stop gibt es einen typisch botswanischen Fatcake. Wie der Name schon sagt, eine Art Brötchen, die von Fett nur so trieft. Total lecker, wir kaufen gleich mal 18 davon, denn einer kostet umgerechnet nur etwa 20 Cent. Die Fahrt geht weiter an kleinen Dörfern vorbei, die aus Strohhäusern bestehen und sehr an das Dorf von Asterix und Obelix erinnern. Bea fällt ein, dass sie noch Bälle hat, die sie an Kinder verteilen wollte. Bei dem nächsten Haus halten wir an und Lena und Bea geben den drei Jungs die Bälle. Leicht verwirrt spielen die Kinder kurz mit den beiden und freuen sich über ihre neuen Spielsachen. Der eigentliche Plan für heute, war durch das Okavango Delta zufahren. Leider merken wir erst viel zu spät, dass wir die Einfahrt verpasst haben. Wir fahren also außen herum. Abends im Camp erfahren wir, dass die meisten Teams die Abfahrt verpasst haben. In Maun angekommen suchen wir zuerst den Campingplatz und organisieren uns einen Scenic flight mit einem kleinen Flugzeug über das Okavango Delta, für den nächsten Morgen. Lena und Bea gönnen sich das Abendessen vom Camp und feiern hart mit unseren Freunden dem Team Global Party Machines. Naschti und Nessi lassen es ruhiger angehen und essen im Lagerfeuer erhitzte Bohnen und unterhalten sich mit den Nachbarn für diese Nacht, dem Team Hakuna Matata.

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