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Tag 14: Craters of the Moon

Veröffentlicht: 17.06.2018

Nach dem Entleeren und Auffüllen unserer Tanks sowie Reinigen des Autos von Innen, verlassen wir Idaho Falls mit dem Ziel Craters of the Moon. Die Strecke ist 90 Meilen lang und dauert 1 1/2 Stunden. Die Landschaft wird immer karger und auch kaum Orte sind vorhanden. Lange Zeit führt der Weg durch Regierungsgebiete. Betreten des Landes vorboten. Der Name lässt auf eine Forschungsstation schließen. Wer weiß was hier so erforscht wird. Mit Rene geht die Fantasie durch, er denkt an Terminator den Film. 

Mittags erreichen wir den Nationalpark Craters of the Moon. Der Mond Krater ist ein gewaltiges Lavameer mit Inseln von vulkanischen Schlackenkegeln und von Wüstenbeifuss (Sagebrush). Die Lavalandschaft entstand durch die regelmäßig wiederkehrenden Eruptionen des sogenannten Great Rift, die große Kluft, eine Kette von Rissen und Spalten, die auf 100 km von Norden nach Süden den Park durchziehen. Eine Serie von Eruptionen, so wie man sie in Hawaii sieht, haben während der letzten 15000 Jahre Lavaröhren, Schlackenkegel und verschiedene Arten von Lavaflüßen produziert, die man auf den 11 km langen Rundweg sehen und betreten kann.
Zuerst sichern wir uns einen Campingplatz. Dann informieren wir uns im Besuchercentrum und starten die Rundfahrt durch den 11 Km langen Loop. Hier gibt es auch Höhlen. Kleine, nicht so gewaltige wie im Lewis and Clark Caravan State Park. Wir holen uns eine Erlaubnis vom Ranger und dürfen diese Höhlen besichtigen. Es führt ein asphaltierter Weg mitten durch die Lavalandschaft. Wir steigen hinab in die Höhle. Es sind erst Metallstufen, dann große befestige Stufen. Wir gehen einige Meter und dann kommt wieder ein Loch nach draußen, allerdings nicht zum hinausgehen. Wir müssen umkehren. Wenn man es genau nimmt, ist es eher ein Tunnel als eine Höhle. Zur anderen Seite sind auch noch andere Höhlen vorhanden. Wir wählen eine Zweite. Auch hier geht es runter mit größeren unbefestigten Steinen unten angekommen, ist es nach ein paar Schritten schon richtig dunkel. Wir tragen zwar Taschenlampen, aber für gute Sicht sorgen diese nicht. Also drehen wir ziemlich schnell um. Der Weg ist vielleicht 2 km lang und wir fahren zum nächsten Punkt. Es ist der Inforno Cone, ein Gipfel eines Kegels der durch einen kurzen, 70 m aber steilen Anstieg zu erreichen ist. Wir laufen auf feinem Lavasand und sind in 10 Minuten oben auf der Spitze und schauen auf die komplette Umgebung. So können alle Aschekegel in der Region gesehen werden. Der An- und Abstieg ist ohne große Anstrengung zu realisieren. Dann am nächsten Punkt sind 2 Minivulkane zu sehen. Dort läuft man rundum zum Blick in den Crater. In einem ist sogar noch Schnee. Zum Schluss wandern wir noch einen Rundweg von 800 Metern durch Fragmente von Lava die wie Inseln in einem Meer von Ascheabladungen sitzen. Erstaunlich ist, das trotz des unfruchtbaren Lavagesteins viele Pflanzen und Tiere hier leben. Jährlich fallen nur 42cm Niederschlag und das häufig als Schnee im Winter. So sehen wir viele zarte Blumen auf dem Boden und Tiere wie Streifenhörnchen, Eichhörnchen, Murmeltiere, Mountain Bluebirt etc. Auch Rehe leben hier, wir konnten keines sehen. Es wird immer wieder auf Tafeln berichtet, dass Menschen die Natur zerstören, da sie von den Trails abweichen und damit das Gestein zerstören. Leider nehmen die Besucher dies nicht als Warnung und so erleben wir häufig das Andere die Wege verlassen. Schade, dass nicht Jeder die Umwelt achtet. Wir beenden unsere Wanderungen und Rundfahrt am Campingplatz. Ich fülle mit Erik noch das Junior Park Ranger Programm aus und dann wird Erik im Visitorcenter zum Junior Park Ranger ernannt. Dann essen wir auf dem Mond Abendbrot. Um 8 Uhr bietet der Park ein Kinderprogramm an, da in Englisch durchgeführt, nehmen wir nicht daran teil, zudem kann David nicht alleine bleiben.
So erklären wir Erik die Natur. 

Antworten (2)

Regina
Da waren wir auch, Wie heißen noch die Lava- Formationen?

Susanne
Die Blume ist eine Gauklerblume oder auch Affenblume. Sehr hübsch.