Maui, Hawaii (d)
Mo 23.09.19 Nach einem Flug von 05:30h von San Francisco aus, sind wir auf Maui gelandet. Beim verlassen des Flughafens wurden wir von der Hitze erschlagen. Die Temperatur...

Veröffentlicht: 06.10.2019
Mo 30.09. Gleich an unserem ersten Tag auf Maui, haben wir entschlossen den Schildvulkan Kilauea zu erkunden. Vorweg, dieser Vulkan gilt als einer der aktivsten auf der Erde. Erst im Mai 2018 ist er wieder zum leben erwacht! Deshalb war doch ein grosser Teil des Nationalparks geschlossen und für Touristen nicht zugänglich. Nichts desto trotz, haben wir einen schönen Tag verbracht. Wir haben als erstes eine Rundwanderung im und rund um den Krater gemacht. Der Weg führte durch den Regenwald nach unten in den Krater hinein und dann wieder hinauf. Es war sehr eindrücklich auf dem erstarrten Lavasee von 1959 zu wandern. Die Landschaft ist natürlich von dem dunklen Stein geprägt und dazwischen konnten schon mehrer Pflanzen auf dem mineralreichen Boden wachsen. Nach ungefähr zweieinhalb Stunden hatten wieder den Ausgangspunkt erreicht. Von da aus sind wir mit dem Auto zur Besichtigung der "Lavabäume" gefahren. Die Stämme dieser Bäume, sind mit Lava bei einem Ausbruch überflossen worden und somit aufbewahrt. Somit haben wir die Exkursion beendet und freuten uns auf den Whirlpool der zuhause auf uns wartete.
Mi 02.10. Leider spielt heute das Wetter nicht wirklich mit. Aber man muss dazu noch sagen, das wir bis dahin Glück hatten. Deshalb haben wir auf der Durchreise auf die andere Seite der Insel, ein kurzer Zwischenstopp eingelegt. Wir haben den Rainbowfall besichtigt und haben auch noch Fotos im Banyanbaumwald gemacht. Dann haben wir unsere Fahrt von ca zwei Stunden in Richtung Kailua-Kona aufgenommen. Endlich angekommen, haben wir als erstes zu Mittag gegessen. Wir haben uns für regionale Hamburger entschieden. Das bedeutet, Silvan hatte eine Burgermarinade mit Kaffee direkt aus Kona! Und er hat ihm geschmeckt ;)! Zum Schluss haben wir an einem kleinem Strand die Füsse nass gemacht und die wenig restlichen Sonnenstrahlen genossen.
Do 03.10. Den heutigen Tag haben wir größtenteils am Strand verbracht. Wir haben uns für den Kaloko-Honokohau National Historical Park entschieden. Wie sich herausgestellt hatten wir eine gute Wahl getroffen. Denn wir haben mehrere hawaiianische Schildkröten gesehen, die am Strand geschlafen haben. Beim schnorcheln haben wir einige verschiedene Fische gesehen. Aufgrund der trüben Sicht, sind die Bilder nicht anschaubar geworden :(. An Land, in der Nähe von unseren Badetücher, habe ich zwei Mantelkardinale vor meine Linse bekommen. Plötzlich habe ich im Augenwinkel auf einer Mauer etwas vorbeihuschen gesehen, und siehe da ein marderähnliches Tier hat in die Kamera geschaut.
Fr 04.10. Heute hatten wir gleich zwei Touren gebucht. Die erste war eine Schnorcheltour mit Delfinen. Um 09:00 ist unser kleines Schlauchboot mit "nur" 14 Personen gestartet. Als wir ca na 30 Minuten von weitem die Delfine gesichtet hatten, haben wir uns den Tieren angenähert und sind ins Wasser gesprungen. Schätzungsweise waren es 20 Tiere darunter auch noch junge. Es war schön zuzusehen wie sie aus dem Wasser gesprungen sind um dann plötzlich wieder in der tiefe des Ozean zu verschwinden. Wir beide, haben den Anblick dieser freien Tiere in ihrer gewohnten Umgebung sehr genossen.
Am Abend hat unsere zweite Tour, nach Sonnenuntergang gestartet. Das Ziel war Mantarochen zu sehen. Dieses Mal bestand unsere Gruppe schätzungsweise aus ca. 60 Personen. Bei einer kurzen Sicherheitseinführung, hat man uns erklärt, wir müssen flach im Wasser liegen und die Mantas auf keinen Fall berühren. Nach dieser kurzen Fahrt, hat die Crew, schwimmende Plattformen ins Wasser geworfen und das Licht angemacht. Durch das Licht wird das Plankton angelockt und die Mantas kommen um sich davon zu ernähren. Plötzlich haben wir unter uns ein Haufen Mantas gesehen. Es war ein absolutes Spektakel! Wie sie sich elegant, im Wasser fortbewegen. Von der Tiefe sind sie mit ihren großen offenen Mäuler in Richtung Oberfläche geschwommen um zu fressen, um dann wieder nach unten zu verschwinden. Schätzungsweise würde ich sagen, das wir 2 Stunden im Wasser waren, danach haben die meiste zu frieren begonnen und wir sind aufs Boot zurückgekehrt. Um 22:30 waren wir zurück im Hafen und sind nachhause gefahren.