Stadtrundgang durch Cádiz
Kilometerstand: unverändert Da wir direkt oberhalb der Uferbefestigung parkten, konnten wir im Morgengrauen Sammler beobachten, die bei Ebbe auf den flachen Felsen nach...


Veröffentlicht: 26.10.2026
Kilometerstand: 162711
Heute ging es weiter nach Tarifa, dem südlichsten Ort des europäischen Festlands.
Kurz vor unserem Ziel fanden wir einen Parkplatz am Strand und legten eine Siesta am Meer ein. Von hier aus konnte man schon sehr deutlich die nur 20 Kilometer entfernten marokkanischen Berge mit dem 850 Meter hohen Jbel Musa sehen.
Als der Nachmittag anbrach setzten wir uns wieder in Bewegung und fuhren die letzten Minuten nach Tarifa hinein auf einen Stellplatz. Da wir nun schon mitten in der Stadt waren, beschlossen wir diese am gleichen Nachmittag noch zu besuchen. Unser Spaziergang führte uns am Strand entlang zuerst zum Castillo Santa Catalina und dann auf die Landbrücke zur Isla de las Palomas. Die Insel selbst war militärisches Sperrgebiet und nicht zu betreten, aber auf der Landzunge standen wir nun zwischen den zwei Meeren. Im Westen lag der Atlantik und im Osten lag das Mittelmeer. Wir würden also ab morgen nicht mehr an der Atlantikküste entlangfahren, sondern am mare nostrum - wie die Römer es nannten. Von hier aus waren es auch nur noch 14 Kilometer Luftlinie nach Afrika oder 30 Kilometer mit der Fähre nach Tanger in Marokko. Nachdem wir ein paar Fotos gemacht hatten, spazierten wir weiter, vorbei am Hafen und bis zum Castillo de Guzmán el bueno, für einen Besuch dort waren wir aber zu spät dran, die Burg war schon geschlossen. Da wir langsam Hunger bekamen und für heute Nudeln mit Tomatensauce abgesprochen war, machten wir uns wieder auf den Heimweg. Wir schlenderten durch die Altstadt und durch die Puerta de Jerez, auf deren Tafel Sancho IV - dem Tapferen gedacht wurde. Nach wenigen Minuten waren wir wieder zurück und dann gab es das beste Abendbrot der Welt, bevor wir den Abend ausklingen ließen.
