1. Die Reise nach Benelux
Wie in den Vorjahren haben wir auch dieses Jahr eine Reise unternommen, diesmal in die Benelux-Länder. Und wie im letzten Jahr arbeiten wir auch dieses Jahr täglich an einem Blog,...

Veröffentlicht: 05.07.2026




















Nach einer windigen Nacht, in der wir sogar von einem kurzen Regenschauer durchnässt wurden, erwachten wir zu einem... überraschend windigen Morgen. Kaum hatten wir die letzten haltbaren Lebensmittel zum Frühstück verzehrt, brachen wir auf. Die flache Landschaft, durchzogen von unzähligen kleinen Wasserläufen, zog uns in ihren Bann. Immer wieder lugte zwischen den weiten Feldern ein idyllischer Bauernhof hervor, umgeben von allgegenwärtigen Schafherden.
Unser erster Halt war die Stadt Dokkum. Hier bewunderten wir die charmanten Backsteinhäuser, die grünen Gassen und die ersten alten Windmühlen. Sobald wir ein gemütliches Café entdeckten, nahmen wir es sofort ein. Wir tranken einen hervorragenden Kaffee, beschädigten die Toiletten etwas, kauften im Laden Proviant fürs Mittagessen und fuhren weiter.
Nach einer kurzen Fahrt erreichten wir den Breezanddijk-Staudamm, den wir für unsere Mittagspause auswählten. Es wäre schwer gewesen, einen windigeren Ort zu finden: Müll flog durch die Luft, Bierflaschen fielen aus dem Auto, aber es war einfach großartig.
Die nächsten beiden Stationen führten uns nach Hoorn und Edam. Genau, daher kommt der berühmte Eidamer Käse! In der örtlichen Käserei durften wir köstliche Kostproben genießen und nutzten die Gelegenheit, einen Blick in die Produktionsstätte zu werfen. Die eiskalte Bucht stellte dann unseren Mut auf die Probe – nur die beiden Helden, Fila und Béďa, fassten sich ein Herz und wagten ein Bad im eisigen Wasser.
Das letzte Ziel unserer heutigen Reise war die Formel-1-Rennstrecke bei Zandvoort. Die zwischen den Sanddünen verlaufende Asphaltstraße begeisterte uns, besonders als die Rennwagen nacheinander darüberrasten. Das Meer direkt neben der Strecke lockte uns erneut zum Schwimmen, doch die vergehende Zeit ließ uns schließlich davon absehen.
Wir zogen auf einen Campingplatz in der Nähe von Haarlem. Es gab nur noch eins zu tun: Abendessen, Zelte aufbauen, unsere Familien anrufen und schlafen gehen.
Hans