Tokio
Während wir uns gestern vor allem im alten und vergleichsweise ruhigeren Teil Tokios aufhielten, gehörte der heutige Tag zum modernen Neu-Tokio im Stadtteil Shinjuku. Zuerst...

Veröffentlicht: 06.03.2025
Wir packten unsere Rucksäcke, typischerweise bis zu 8 kg, und machten uns auf den Weg nach München. Ein Flug nach Japan erwartete uns! Nach Tokio. Das lang ersehnte Ziel war nun zum Greifen nah. Samstagmorgen ging es dann los zum Münchner Flughafen und plötzlich saßen wir im Flieger nach Tokio, eine Reise von 12,5 Stunden lag vor uns. Die Zeit verging wie im Flug, wir sind 8 Stunden in der Zeit vorangekommen, und hier sind wir! Als wir landeten, waren wir überwältigt von dem wunderschönen Morgenlicht kurz vor Sonnenaufgang. Vom Flugzeug aus konnten wir den Gipfel des heiligen Bergs Fuji sehen, der in der Nähe von Tokio liegt. Wir landeten und wurden von einem wunderschönen Sonnenaufgang begrüßt. Es war 7 Uhr Ortszeit und der Tag hatte gerade erst begonnen. In Europa war es 23 Uhr, also haben wir diese Nacht irgendwie verpasst. Wir wollten vom Flughafen zum Hotel, unsere Sachen dort lassen und in die Stadt gehen. Wir haben es geschafft, uns zurechtzufinden, durch die Passkontrolle zu kommen und ihre U-Bahn-Karte zu kaufen, was das Reisen in Tokio einfacher machte. Wir kamen vom Flughafen in die Innenstadt und kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus. Alles modern, Sitzheizung im Zug! Und ein so dichtes Schienennetz, dass sogar eine oberirdische Strecke entstand, die mal bergab und mal bergauf ging, also eher Achterbahn-Charakter hatte! Wir kamen im Hotel im Zentrum an, ließen unser Gepäck dort und machten uns auf den Weg in die Stadt. Das erste Ziel war der Senso-ji-Tempel – der älteste buddhistische Tempel Tokios. Am Eingang befinden sich riesige Laternen. Wir kamen am Tempel und der Pagode vorbei und spazierten durch das umliegende Gassennetz. Überall war das Klirren von Blechdosen zu hören – der Überlieferung zufolge wurde aus den Blechdosen in der Nähe des Tempels eine Schachtel mit einer Botschaft hervorgezogen, nachdem man eine Münze hineingeworfen und geschüttelt hatte. Überall wurden Räucherstäbchen angezündet. Vom Tempel aus gingen wir über den Fluss zum Aussichtspunkt Skytree Tower. Einst war es das höchste Gebäude der Welt. Wir fuhren auf eine Höhe von 450 m und betrachteten die Stadt aus einer 360-Grad-Glaskuppel. Es war ein tolles Erlebnis. Vom Aussichtspunkt aus konnte man auch den Fuji sehen.