beyond-the-heimat
beyond-the-heimat
vakantio.de/beyond-the-heimat
Zuletzt in Philippinen

Junggesellinnenabschied Berit

Veröffentlicht: 08.05.2026

Tour
Bachelorette party weekend
Aktivität
Fahrt
Munich → … → Vaterstetten
Germany
Essen
Café Blue
$$ · Frühstück
Sehenswert
Harras
Munich, Germany
Sehenswert
Harras Edeka
Munich, Germany
Sehenswert
Neuhofer Berg playground
Munich, Germany
Sehenswert
Thalkirchner Bridge
Munich, Germany
Sehenswert
Flaucher
Munich, Germany
Sehenswert
old Jewish cemetery
Munich, Germany
Sehenswert
Klenze High School
Munich, Germany
Unterkunft
quaint place to stay in Kufstein
Kufstein
Essen
monastery restaurant
$$ · Frühstück

Das Wochenende vor dem großen Tag entführten mich meine Freundinnen zu einem wundervollen Junggesellinnenabschied.


Das Abenteuer begann mit einem mysteriösen Paket, das eine Woche zuvor eingetroffen war und allerlei Hinweise – und vor allem Glitzer – enthielt, die zwar nicht viel verrieten, aber die Süßigkeiten wurden nicht verschwendet.

Ich habe mich auch riesig über das eigens für mich zusammengestellte Album mit Liedern aus dem Rock Studio gefreut, einer Disco, in die wir damals oft gegangen sind.

Am Freitag gingen wir ins Café Blue in Sendling zu unserem Treffen, das früher ein regelmäßiger Treffpunkt für einige der Mädchen war.

Gleich nach unserer Ankunft war ich dem Anlass entsprechend gekleidet: Ich trug einen tollen Kapuzenpullover mit Reißverschluss und Pusheen auf dem Rücken.

Nach einem ausgiebigen Frühstück begaben wir uns auf eine Schnitzeljagd durch meine Jugend. Wir kennen uns alle seit der Schulzeit und haben im Laufe der Jahre viel zusammen erlebt.


Der erste Hinweis war ein selbstkomponierter Rocksong, der richtig eingängig war und am Wochenende mehrmals gespielt wurde. Der Text wies den Weg zu der alten Wohnung in Sendling, in der ich aufgewachsen bin. Wer das Rätsel löste, bekam zur Belohnung einen Schnaps für alle.

Die nächste Haltestelle sollte 750 Meter in der Richtung liegen, aus der wir gekommen waren. Etwas verwirrt stolperte ich also Richtung Harras, ohne zu wissen, was eigentlich mein Ziel war.


Der zweite Halt war Harras Edeka, wo wir früher ständig Süßigkeiten kauften. Dort musste ich mir einen Alkopop kaufen. Damals konnte man diese Getränke noch leicht von anderen alkoholischen Getränken unterscheiden, aber heute gibt es so viele Mixgetränke – von denen keines mehr als „Alkopop“ bezeichnet wird –, dass mir ein bestimmtes Getränk als Hinweis gegeben wurde.

Mit Bines Hilfe irrte ich durch die Edeka, und nach einigem Suchen fanden wir endlich die richtige Biermischung mit Minzgeschmack. Also ab zur Kasse und dann raus... Doch plötzlich fragte mich der Kassierer nach meinem Ausweis. Völlig verdutzt kramte ich in meinem Portemonnaie danach, während ich Alyona schon grinsend vor mir sah... Aha, irgendjemand musste ihn verraten haben.

Draußen kosteten wir natürlich die Belohnung, und sie war gar nicht mal so schlecht. Doch die Lösung ließ noch nicht auf sich warten; stattdessen kam der nächste Hinweis in Form eines Liedes aus der Buffy-Musicalfolge und der Frage, wo wir diesen Teil damals nachgespielt und aufgenommen hatten (wir hatten die Musicalfolge der Fernsehserie nachgespielt und mit einer Videokamera aufgenommen. Zum Glück wurde das Ergebnis nie wiedergefunden).

Also fuhren wir zu einem Spielplatz am Neuhofer Berg, wo der nächste Hinweis versteckt war. Da ich auch gerne Geocaching mache, war der Hinweis entsprechend versteckt. Ich brauchte etwas länger, um ihn zu finden. Die Mädchen vergnügten sich derweil mit Snacks und Schaukeln.

Der Zettel war unter dem Mülleimer befestigt und enthielt eine leicht abgewandelte Geschichte aus unserer Jugend, die uns zur Thalkirchnerbrücke und zum Flaucher führte. Dort machten wir auch eine kurze Pause mit Bier und Snacks.

Früher haben wir hier oft Geburtstage gefeiert und saßen bis spät in die Nacht am Ufer der Isar.

Ich folgte dann dem nächsten Hinweis zum alten jüdischen Friedhof, wo wir damals die Schlussszene von Buffy gedreht hatten. Auch hier war ein weiterer Hinweis versteckt. Ich fand schnell das Zeugnis mit den schlechten Noten und wusste sofort, wohin die Reise führen würde. Für diesen Halt musste ich mir erst einmal Mut antrinken, denn die Klenze High School gehört nicht gerade zu meinen schönsten Erinnerungen – außer, dass ich dort die meisten meiner Freunde kennengelernt habe und sehr froh bin, dass wir heute noch so eng befreundet sind.

In Klenze begannen wir mit einer Aufnahme auf dem Schulgelände und machten ein paar Fotos. Danach kamen zwei Schülerinnen auf uns zu. Sie waren sehr neugierig, was eine Horde angetrunkener Frauen dort zu suchen hatte. Wir unterhielten uns kurz und stellten fest, dass die Schüler sich seit unserer Zeit offenbar besser benommen hatten. Damals gab es mehrmals im Jahr Disziplinarverfahren, aber das ist schon lange her.

Unweit von Klenze trafen wir endlich die beiden letzten Mädchen, Corinna und Velvet, die den halben Tag mit dem kaputten Mietwagen gekämpft hatten. Dann machten wir uns auf den langen Weg nach Kufstein, wo wir in einer wirklich urigen Unterkunft eincheckten – inklusive einer freundlichen Katze.

Am Abend erwartete uns außerdem ein schönes Programm mit einem österreichischen Abendessen und einer einzigartigen Gin-Bar in Kufstein, die teilweise in den Fels gehauen war, sodass man den blanken Stein noch deutlich erkennen konnte.

Wir begannen das Wochenende entspannt mit einem gemütlichen Frühstück in der Lodge, bei dem es frische Eier und Brötchen gab.


Anschließend probierten wir die Sauna hinter dem Haus aus und kühlten uns im leichten Nieselregen ab. Anna S. sprang sogar in den eiskalten Schwimmteich. Ich tauchte nur meine Zehen ins eisige Wasser.


Tagsüber spielten wir ein paar Junggesellinnenabschiedsspiele und Trinkspiele und entspannten uns einfach. Bei einem Spiel wurden Simon vorher Fragen gestellt, und ich musste seine Antworten erraten. Ein paar Mal stimmten unsere Antworten sogar überein. Es hat auf jeden Fall viel Spaß gemacht.

Am Sonntag rundeten wir die Reise mit einem gemeinsamen Brunch in einem Klosterrestaurant auf dem Heimweg ab und verabschiedeten uns dann herzlich in Vaterstetten.


Velvet musste die Dekorationen für den Junggesellinnenabschied aus dem Auto räumen, bevor sie es zurückgeben konnte, da es ziemlich viel war. Die vorbeifahrenden Autos wussten sofort, was wir feierten.

Ich bin so glücklich über dieses wundervolle und gut geplante Wochenende mit den Mädels und hoffe, dass noch viele weitere Abenteuer zusammen folgen werden ❤️.

Auf einen Blick

Automatisch aus dem Beitrag extrahiert
Dauer
3 Tage
Wetter
Frühling
Begleitung
Mit Freunden
KulturellKulinarischEntspannendAbseits der Pfade
  • Café Blue in Sendling
  • Harras Edeka
  • Flaucher
  • Kufstein
  • Austrian dinner
  • gin bar carved into the rock
  • sauna and swimming pond
  • monastery brunch
glittersnacksbeerschnappsalcopoprental car
StadtEssenRoadtripTransitKultur
beyond-the-heimatWie ein Newsletter: jeder neue Beitrag kommt per Mail.
Antworten

Österreich
Reiseberichte Österreich