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Wanaka - The 'town' to leave all one's cares behind

Veröffentlicht: 26.03.2017

Nach Franz Josef stand uns erneut eine lange Busfahrt bevor. Nun haben wir die 'Regenwaldzone' hinter uns gelassen uns treten tiefer hinein in das -etwas mehr karge- Bergland. Up to Lake Wanaka! Nach einer langen Busfahrt durch eine Gegend ohne jegliches Funknetz, wo man sich wirklich wie ein Aussteiger fühlt, und wir uns fragten, was man wohl macht, wenn man hier alleine abseits der Wege strandet und nicht mehr weiter weiß. Dann beginnt wohl das Survival-Bootcamp in den Outbacks Neuseelands. Wanaka ist ein sehr schöner Ort - schon fast ein Kurort - umgeben von einer wundervollen Berglandschaft. Für uns der bisher schönste Ort, den wir bereist haben. Klare und frische Luft, die Stille, der ruhige See und die Landschaft laden zum entspannen ein. Unser Hostel, das Wanaka Bakpaka, bot uns einen atemberaubenden Ausblick über den See und die Berglandschaft. Im Hostel selbst trafen wir sogar auf deutsche Touristen aus Mannheim, Heppenheim und Laudenbach! Wie klein die Welt doch wirklich ist. Der Ort selbst bietet viele kleine nette Geschäfte mit gemütlicher Atmosphäre. Ganz anders aufgebaut als in Deutschland, und deshalb auch etwas schade aus unserer Sicht, dass es in der Heimat so etwas nicht zu sehen gibt. Am Seeufer haben wir sogar den berühmten Baum - ja, er heißt wirklich so, und ist ein kleiner Baum, der normalerweise im See herauswächst, allerdings aufgrund der Jahreszeit und des fehlenden Gletscherwassers nun am Seeufer stand - gesehen und wunderschöne Fotos geschossen. Memo: Unser professionelles Postkartenset wird nach unserer Reise erhältlich sein, Preis wird noch bekannt gegeben :P Die Location am Baum ist wohl so bekannt, dass Kevin beim morgendlichen Joggen sogar einen Heiratsantrag an dieser Stelle mitbekommen hatte! In Wanaka haben wir uns die Zeit mit Frisbeegolfspielen vertrieben. Es ist sehr empfehlenswert und macht unheimlich viel Spaß. Bei schönem Wetter sind wir dann auf den Aussichtspunkt Roys Peak aufgestiegen, der auf der Must-See-Liste aller Touristen steht und einen atemberaubenden Blick über den Lake Wanaka und die Berglandschaft, bis hin zum Mount Aspiring mit seiner schneebedeckten Spitze, bietet. Auf der Südinsel besteht aufgrund der geringen Bevölkerungsdichte (wenig künstliche Lichter) und der reinen Luft von vielen Ort aus die Möglichkeit einen wundervollen Sternenhimmel zu beobachten, der uns sogar mit bloßem Auge die Milchstraße erkennen ließ. Mit einem guten Buch in der Hand, Kartenspielen und mal keinen 30-40km Spaziergang/Walk haben wir dann noch unsere restliche Zeit hier zugebracht. 

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Antworten (1)

Andrea
Krass, da reist Ihr Beide bis ans andere Ende der Welt, um dort Leute aus Heppenheim zu treffen!

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