13. Mai Shanghai --> Peking
Der Bahnhof in Shanghai liegt relativ weit außerhalb, beim alten Flughafen, dementsprechend lange dauert die Anfahrt, eine Stunde. Nach einem ausführlichen Check In kommt man 30...

Veröffentlicht: 14.05.2026
Heiß, sehr heiß, 37 Grad. Und voll, viele Chinesen, überall!
Wir fuhren im Berufsstau zur Verbotenen Stadt, Anstehen, Sicherheitskontrolle, tausende vorwiegend chinesische Besucher wollen auch hin. Es ist laut, überall voller Menschen, teilweise mit gleichen Käppis oder T Shirts, jung und alt.
Ehrlich gesagt sehen die verschiedenen Hallen ( der vollkommenen, höchsten, allerheiligsten Harmonie) alle gleich aus.
Das Innere ist jeweils gesperrt, wenn man hinein sehen darf ist es dunkel, kaum erkennbar. Die Atmosphäre, die mich zB bei buddhistischen oder hinduistischen Tempeln jeweils regelmäßig ergriff blieb hier bei mir leider aus. Das Gedränge und Gewusel macht auch jede kontemplative Atmosphäre zunichte. Nach 2 Stunden sind wir durch. Ein Shuttle bringt uns zu unserem Bus am Eingang.
Nachmittags Fahrt ca 50 km zum Juyongguan Pass, wo auf beiden Seiten eines engen Tales die Mauer emporsteigt - tausende von Stufen, die wir je nach Kondition ersteigern inkl. Abstieg. Der Ausblick auf die gegenüber liegende Mauer mit den Ameisenmenschen drauf ist ganz nett anzusehen.
Fazit: Peking ist eine Verwaltungs- und Beamtenstadt, was sich deutlich in der etwas stereotypen Architektur widerspiegelt. Weitgehend gesichtslose Verwaltungsgebäude, seltene Highlights.
Erstaunt hat mich dass die allerwenigsten über rudimentäre Englischkenntnisse verfügen . Selbst in einem gehobenen 4-Sterne Hotel ist der Begriff "Lift?" noch unbekannt.
