01.02.2020, Markt in Accra, tierische Mitbewohner und Strand
Heute morgen ging es um 8 Uhr auf dem Weg nach Accra zum Markt.Wobei man das gar nicht mit einem typischen Markt in Deutschland vergleichen kann.Es war super viel los auf den...

Veröffentlicht: 18.02.2020
Aida ist neu in der 5. Klasse und kommt aus einem typischen ghanaischen Dorf. Dort gibt es keinen Strom und keine Brunnen oder Wasserleitungen.
Auch Handys, Laptops oder andere elektronische Geräte besitzen die Menschen dort nicht, denn es gibt in dem Ort man auch kein Mobilfunknetz.
Das heißt also man benutzt Laternen und um Wasser zu holen, muss man zum nächsten Fluss laufen, der weit entfernt ist.
Außerdem hat Aida dort jeden Tag hart gearbeitet um ihr eigenes Stück Land zu bewirtschaften auf dem sie Bananen und andere Dinge angepflanzt hat.
Die kleine Schule, die es in dem Ort gibt, hat sie genau wie die anderen Kinder dort, sehr selten besucht, da die Arbeit nun mal wichtiger war um sich ihr Leben zu finanzieren.
Nachdem sie dies heute im Unterricht erzählt hat, konnte ich auch nachvollziehen warum ihr Benehmen im Gegensatz zu den anderen Kindern so schlecht ist und sie sich teilweise respektlos
gegenüber anderen verhält. Außerdem spricht sie nur gebrochenes Englisch, was das ganze natürlich nicht gerade erleichtert.
Insgesamt werden dabei wahrscheinlich auch nicht viele Unterrichtsstunden bei rumkommen, da die Klassen jeweils eine Deutschstunde pro Woche haben werden.
Aber einige Basics wird man da schon schaffen.
