Asiatique-the Riverfront Destination
Wer kennt nicht „und täglich grüßt das Murmeltier“. Der selbe Ablauf wie gestern Vormittag, nur ich hab jetzt noch Schnupfen und Schahaat


Veröffentlicht: 17.07.2025

















Heute geht’s nach Tokio.
Gestern Abend kurz nachdem wir vom Asiatique-Markt zurück waren öffneten sich lautstark, mit Blitz und Donner, die himmlischen Schleusentore und es schüttete wie aus Eimern.
Schahaatz startet den Tag, wie jeden Tag (sehr vorbildlich) mit Yoga,
während ich noch meine Träume beenden kann.
Noch ein letztes Mal das leckere Frühstück genießen bevor uns das Grab-Mobil abholt. Wenn ich nicht schon erkältet wäre, würde ich es spätestens nach der Autofahrt sein. Ich musste mir zwischendurch eine Jacke anziehen 🥶🥶.
Der Flug dauerte knapp 6 Stunden. Zeit für mind. 2 Filme. Bis zur Hälfte von Bohemian Rhapsody war der Flug auch recht ruhig, doch bei den ersten Zeilen vom Lied Bohemian Rhapsody “Mama ooh ooh oh“ war es so rappelig, dass ich dachte, bei dem schönen Lied will man nicht abstürzen. Wäre ja auch blöd gewesen, wer hätte euch dann schreiben können, das ich bei dem halben Film Rotz und Wasser geheult habe - und Freddy Mercury ist viel zu früh gestorben.
Thai Airlines hat mich echt überzeugt. Mehr Beinfreiheit,
echt leckeres Essen (die haben bewiesen das Flugzeugessen auch schmackhaft sein kann), guter Service und fast alle Filme in deutscher Sprache. Nur die Landung hätte etwas sanfter sein können.
Und dann sind wir da, in Japans Hauptstadt Tokio.
Unendliche Wege zum Kofferband und die erste Begegnung mit den Hightech Toiletten. Wenn man will, kann man sie wie eine normale Toilette benutzen, man kann sich aber auch mit warmen Wasser den Po waschen lassen oder die Bidet-Taste nutzen. Auch die Brille ist vorwärmbar. Bei der öffentlichen Toilette am Flughafen wurde zusätzlich ein lautes Wasserfall-Geräusche eingespielt, bis man gespült hat. So müssen die Nachbarn deine Geräusche nicht hören. - clever oder 😜
Was auch anders ist am Flughafen, sind Spürhunde für Lebensmittel. Die laufen an den Kofferbändern entlang und beschnuppern das Handgepäck nach z.B. Brot, Wurst, Burger, aber auch Obst aller Art. Die Einfuhr von Lebensmittel ist neben Drogen in Japan verboten. Oh und ich hatte noch ein paar Weintrauben in meiner Tupperdose. Dank meiner Selbstanzeige musste ich nur das Obst wegschmeissen, die junge Frau neben uns, wo der Hund angeschlagen hat, da wurde gleich die ganze Dose samt Inhalt entsorgt. Ja manchmal ist eine Selbstanzeige doch der bessere Weg.
Nun sind wir im Land der, für uns komischen Schriftzeichen
und des guten und pünktlichen Nahverkehrs. Wir haben auf Anhieb die richtige Bahn gefunden, leider hat sie an der Station, die wir eigentlich raus mussten, nicht gehalten. Aber das ist für 2 Öffi-Profis wie wir es sind, kein Problem. Nächster Halt raus aus der Bahn - ersten Eindruck bekommen warum man mit leichtem Gepäck reisen sollte (nix mit Rolltreppen oder Fahrstühlen), also Treppe runter und wieder rauf und ab mit der nächsten Bahn zurück - und endlich an der richtigen Haltestelle aussteigen. Und hier nun den zweiten Eindruck bekommen
warum man mit leichtem Gepäck reisen sollte.
Was bis jetzt noch von der Kleidung an unserem Leib trocken war, wurde spätestens nach diesem Treppenaufstieg mit Schweiss getränkt. Nach dem abendlichen Fitnessprogramm noch 2x um die Ecke und 3 Straßen überquert und schon sind wir im Hotel - endlich. Die Temperaturen hier sind auch nicht kühler als in Bangkok und nachts un 0:30 ist Tokio auch nicht quirlig.
Ja und dann unser Zimmer, genau wie in den Reiseberichten geschrieben steht und warum man nicht mit großem Gepäck reisen sollte. Doch schon recht klein, um nicht zu sagen winzig.
Knapp 15qm incl. Bad und Flur ohne Schrank, aber mit Minikühlschrank, Wasserkocher und Hightech-WC.
Ab jetzt heißt es aus dem Koffer leben - von Tag zu Tag.
