Ein toller Tag im Paradies
Die Augen aufschlagen und der Campingplatz eigene Koala schau auf dich herab. Was kann es Schöneres geben. Die Wolken haben sich rar gemacht und machen der Sonne Platz. Gute...


Veröffentlicht: 20.10.2018

















Das Rütteln unseres Campers lässt mich erwachen. Man, wer rüttelt da so? Erst hatte ich Carsten in Verdacht, aber der schlummerte noch friedlich neben mir. Ein Blick aus dem Fenster, zeigte mir das heftige Schütteln der Bäume. Es wird ein stürmischer Tag. Na das kann ja heiter werden mit unserer Schrankwand. Wenigstens regnet es nicht.
Heute heisst es Abschied nehmen von Kangaroo Island.
Aber erst einmal heißt es Abschied nehmen von Karin und Nico.
Bei einer Tasse Kaffee in unserem kleinen Vehikel tauschen wir noch schnell ein paar Infos und Kontakte und schon sind sie weg.
Auch wir machen uns auf den Weg zum Lagoon Walk. Ein kleiner halbstündiger Wanderweg um einen Teich rum. Nett angelegt und sogar mit Kängurus. Sind ja schon knuffige Tiere.
Wir mussten heute noch die letzte, uns fehlende, geteerte Straße fahren - zum Sandy beach.
Die Fahrt zur Fähre glich wieder einer Achterbahnfahrt. Die Straße ging hoch und runter und der Wind ließ das Auto nach rechts und links schleudern. Da wurde uns ein klitzekleines bisschen übel.
Auf der Fähre gings dann richtig ab.
Die besten Plätze, vorne im Schiff, waren vorsichtshalber schon mal gesperrt. Und im Laufe der Überfahrt wurden die Plätze um uns rum auch immer leerer. Die Einzigen die mit uns durchgehalten haben, war ein schlafender Handwerker und eine Mutter mit Baby. Das Baby hat auch bis 5 Minuten vorm Anlegen im Hafen das Essen drin behalten, was es vorher im anderen Hafen noch eingetrichtert bekommen hatte. Aber dann hat auch der Schnuller nicht mehr geholfen.
Bis jetzt war uns nur ein bisschen übel, aber dann noch zum Geschaukel der Geruch von Erb.......bäh.
Durch die Wetterverhältnisse hatte unsere Fähre 45 Minuten Verspätung, welches unseren Zeitplan doch ein wenig durcheinander brachte. Also runter von der Fähre und los. Wir waren schon ungefähr 10 Minuten gefahren, da leuchtete unsere Tanklampe auf. Kein Problem da vorn ist eine Tankstelle. Leider seit 18:00 Uhr geschlossen (es war jetzt 18:15 Uhr). Der Sprit reicht noch für 55 km. Die nächste Tankstelle ist in 50 km. Oder die 10 Minuten wieder zurück? Das erschien uns die beste Lösung.
Also wieder zurück, zur Tanke gefahren, Schorchel rein in den Tank und .....nix passiert. Geschlossen.
Ich hab uns schon auf der Tankstelle, ohne Klo und ohne Benzin, nächtigen gesehen.
Aber das pfiffige, der englischen Sprache mächtige Kerlchen neben mir, ist einfach mal in den Pup nebenan reingegangen und plötzlich konnten wir tanken. Glück gehabt.
Gegen 20:30 Uhr erreichten wir unseren Campingplatz, essen und ab ins Bett.
