Schahaatz und ich sind dann mal weg
Schahaatz und ich sind dann mal weg
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Gesehen und doch nicht gesehen

Veröffentlicht: 07.12.2018

Ausschlafen, Frühstücken und dann diskutieren und recherchieren über das was wir heute und morgen unternehmen wollen. Heute soll das Wetter super sein, morgen regnen. Nach 3 Stunden haben wir uns entschieden. Heute schoppen, dann Frisbee spielen und ab 16:30 Uhr der Māoris Kultur widmen.


Uns fehlen noch ein paar Souvenirs. Darum rein in die City. 


In einem Laden wurden wir fündig und ........ es roch so lecker nach Döner. Oh ja endlich mal wieder einen Döner essen, das wäre super. ..... und er war suuuuuupeer lecker 😋.

Den, nicht vorhergesagten Regenschauer, haben wir somit sinnvoll überbrückt.

Gestern hatten wir nach dem 2. Loch die Frisbee Partie abgebrochen, da durch den Regen so viel Wasser auf dem Court stand. Heute versuchen wir es erneut. 

Eine Stunde Zeit haben wir. Das wird zwar nicht für 18 Löcher reichen, aber mal sehen wie weit wir kommen.

Genau 5 Löcher haben wir geschafft. Bei dem Court ist man mehr am suchen, wo die Startpunkte und die dazu gehörigen Körbe sind, als am spielen.

Nun haben wir ein Date mit den Māoris. Starten tut unser Date mit einer einstündigen Führung durch die Werkstätten, 



in denen die traditionelle Kunst gelehrt wird, dem Kiwi Haus, in dem wir, trotz Dämmerlicht, keinen der zwei nachtaktiven Kiwis gesehen haben 
So hätte er ausgesehen


und das geothermische Gebiet des Stammes der Whakarewarewa. 

Höhepunkte in dem Gebiet ist der Pōhutu Geysir, der höchste in der südlichen Hemisphäre. Bis 30 Meter ist die Fontäne...... 

wenn man Glück hat. Unsere war etwas kleiner. 

Passt ja zu uns.


Abschluss der Führung war der Souvenirshop. Fazit: ein gekaufter Topflappen, keinen Kiwi, sowie einen Mini-Geysir gesehen. Die Führung hätte man sich schenken können, die war echt vorn Arsch.

Es folgte der zweite Teil unseres Dates. Die Begrüssungszeremonie der Māoris, 

anschließend eine 45 minütige musikalische und tänzerische Darbietungen 


und der Haka, der Kriegstanz der Māoris.


💡Eigentlich bedeutet Haka nur Tanz und wird sowohl zur Begrüßung, als Unterhaltung, aber auch zur Einschüchterung von Gegnern vor einer kriegerischen Auseinandersetzung getanzt.

Die neuseeländische Rugby-Nationalmannschaft, die All Blacks, führt vor jedem Länderspiel einen Haka auf.

Der Teil war richtig spassig. Besonders beim Haka mussten einige Männer aus dem Publikum mitmachen. Wer die Schritte nicht mehr wusste sollte einfach das typische Einschüchterungsgesicht machen. 

Wir haben so gelacht.

Der Abschluss war nach einem sau leckeres Hangi-Essen 

💡Traditionell kochten die Māori in handgegrabenen Erdöfen das Hangi,

ein Becher Kakao und ein 30m Geysir. 



Ein tolles und versöhnliches Ende.



Ach beinahe noch vergessen. Auf der Rückfahrt zur Wohnung sind wir noch an 2 Chevy Chases Häusern aus dem Film „Schöne Bescherung“ vorbei gekommen. 

Weihnachten im Sommer. Passt garnicht.

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