Schahaatz und ich sind dann mal weg
Schahaatz und ich sind dann mal weg
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Das Beste kommt zum Schluss

Veröffentlicht: 17.12.2018

Der letzter Tag in Neuseeland. Nach unserem allmorgendlichen Prozedere wollen wir uns heute mal eine Massage können. Gleich um die Ecke empfiehlt TripAdvisor „Wayne Massage“. Alle Bewerter waren sehr zufrieden. Wären wir vielleicht auch, hätten wir es gefunden. Nachdem wir 25 Minuten die winzige Straße mindestens 3x rauf und runter gelaufen sind haben wir uns fürs schoppen entschieden. Uns fehlte noch ein T-Shirt, Badelatschen und Badeshorts. Und um 13:00 Uhr mussten wir am Maritimem Museum einchecken, für unsere whale and dolphin watching Tour. So blieb uns fürs schoppen nur eine Stunde. Was fürn Stress.

Ein T-Shirt war schnell gefunden, aber die Badelatschen für Schahaatz, ich sag Euch, ein Auto kaufen geht schneller.

Wir haben es pünktlich, wenn auch ohne Badelatschen und Badeshorts, zur Bootstour geschafft. Der Captain verspricht und sonniges Wetter und ruhige See. 

Doch es ziehen schwarze Wolken Richtung Auckland. 

Hoffentlich läuft das Schiff aus, bevor uns die Wolke erreicht. Hat auch fast geklappt. Nachdem wir vorn an Deck Platz genommen haben 

und das Boot Richtung Hafenausgang unterwegs war, 


fielen ein paar Tropfen vom Himmel. Aber nur kurz, dann brannte die Sonne wieder vom Himmel. Es war eine tolle Tour. Erst haben wir hunderte von Delphinen gesehen, 

vor, neben und unter unserem Katamaran. 

Dann Vögel, die aus der Luft plötzlich wie Pfeile ins Wasser schossen um Fische zu fangen. Mittendrin jagende Delphine, die hochsprangen. Ein herrliches Naturschauspiel. BBC National Geographic hätte es nicht besser zeigen können, zumindest oberhalb vom Wasser. Und dann das Highlight, mehrere Wale 

(nacheinander an verschiedenen Stellen) die gemächlich durchs Wasser glitten. Ganz nah am Boot. War das schön anzusehen. Wir hatten ja schon mal Wale in Amerika gesehen, aber nie so nah. 

Alles in allem war das ein tolles Erlebnis und eine erfolgreiche Tour. Auch wenn auf der Heimfahrt die Wolken 

Nichts gutes verhießen, so waren sie bei unserer Ankunft, gegen 18:00 Uhr, wieder weg. 

Jetzt erstmal ein Bier und dann müssen ja noch Badelatschen und Badeshorts geschoppt werden. Essen und packen ist auch noch angesagt. Was fürn Stress.

Auch in Auckland haben die Geschäfte Sonntags nur begrenzt geöffnet, somit konnten wir den Tagespunkt streichen. Schahaatz hat irgendwo so einen Ratgeber gegen Jetlag ausgegraben. Und der empfiehlt vor der Reise keinen Alkohol zu trinken, keine Kohlehydrate zu essen, viel Wasser trinken und nicht zu schlafen. Das Erste hat ja schon mal nicht geklappt, aber unser Abendessen war eine Punktlandung. Filetsteak mit Salat und Wasser in einem der besten Steakhäuser in Auckland, das Angus Steak House. Wenn Ihr mal hier seid, ein Muss. Ich hab noch nie so viel Fleisch gegessen. 

Ein ca. 450 g Steak, kann auch mehr gewesen. 

Und geil gegrillt - auf den Punkt. Boah war das gut. 

Danach mussten wir uns den Berg hochkugeln.

Ach und nach all den schönen Erlebnissen, jetzt noch packen. Wenn wir denn in unser Zimmer kommen würden. Die Zimmerkarte vors Schloss gehalten und nix. Nochmal versuchen und nochmal und jedes Mal das selbe Ergebnis. Die Tür bleibt zu. Also runter zur Rezeption. Glück gehabt, ne halbe Stunde später und da wäre keiner mehr gewesen.

Um 22:00 wollten wir das Hotel verlassen. Man was sich in 3 Monaten so alles ansammelt. Man gut das wir diesmal 35 kg Freigepäck haben. Koffer Gewichte: Ich 33 kg, Carsten 34,5 kg. Perfekt.

Bis uns die nette Dame beim der Gepäckaufgabe mitteilte, dass das zulässige Gesamtgewicht in Neuseeland pro Gepäckstück 32,5 kg nicht überschreiten darf. 10 Minuten Diskussion und wir durften die Koffer um die zu vielen Kilos erleichtern. Dafür durften wir jetzt ein weiters Gepäckstück pro Person aufgeben, aber woher nehmen? Man gut das wir noch die Kühltasche mitgenommen hatten. Diese wurde gleich zur Reisetasche umfunktioniert. Der Rest lief, bis auf das Übliche (Carsten musste wie immer, beim Sicherheitscheck seinen Rucksack ausräumen) ohne weitere Probleme ab.

1:00 Uhr Ortszeit hebt der Flieger pünktlich ab. Die Startbahn bräuchte allerdings mal dringend eine neu Aspaltdecke. Nun liegen 9 Stunden und 50 Minuten Flug vor uns.

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