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unterwegs mit dem schwarzen Kastenwagen
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Kosmas - Kloster Elonis - Leonidion

Im Parnon-GebirgeKloster Elonis

Wir waren nun 3 Nächte auf dem selben Campingplatz - Zeit weiter zu fahren. Übrigens waren wir 2x Abendessen im besagter Taverne: einfach köstlich! Vorspeisen und Getränke bestellen, nach den Vorspeisen: ab in die Küche, Hauptgericht aussuchen, danach Dessert aufs Haus (frisches gemischtes Obst), noch ein Schnäpschen aufs Haus - Einheitspreis für alles ist scheinbar € 15,- pro Person und lecker ....

Nun ja, heute ging es erst mal ins Landesinnere. Über ein paar kleine Dörfer, die meist mit schmalen, kaum passierbaren Straßen aufwarteten ging es nach Kosmas. Der Ort liegt auf 1150m Höhe und ist vor allem bei Griechen geschätzt. Nicht nur im Sommer (die Temperaturen liegen immer einige Grade unter der Küste),  ist das Bergdorf ein beliebtes Ausflugsziel, sondern auch im Winter. Mit ein wenig Glück liegt der Schnee dann meterhoch. Es fällt aber schwer uns vorzustellen wie dann die Anfahrt wohl ist. Die Straßenverhältnisse sind z.T. mies, die Trassenführung verwegen, die Serpentinen und Ortsdurchfahrten eng ..... und das dann noch bei Schnee?!

Von Kosmas aus geht es wieder abwärts , über etliche Serpentinen zum Kloster Elonis. Das in der einsamen, baumlosen Bergwelt des Daphnon-Gebirges liegende Kloster wurde im 15. oder 16. Jahrhundert gegründet und klebt förmlich an den schroffen Berghängen. Sehenswert ist die einschiffige Kirche von 1809, in einer Felsnische gelegen (leider Fotografier-Verbot). Die mit viel Gold verzierte Ikone der heiligen Elonis wird auch heute noch von vielen Besuchern um Hilfe angerufen.

Das Daphnon-Gebirge ist wohl auch bei Bergsteigern und vor allem Freeclimbern sehr beliebt. Es gibt in Küstennähe viele Bergwände die so aussehen als müsste man sie einfach bezwingen.

Jetzt sind wir in Plakia, dem Hafen von Leonidion. In der Hochsaison wohl eine Partymeile mit Diskotheken und allerlei Rummel, jetzt ruhig und beschaulich. Der 2 km lange Kiesstrand lädt  zum Baden ein und das werden wir nachher auch nutzen. 

Da das Hochladen der Bilder gefühlte Ewigkeiten dauert, gibt es heute nur 2 davon. Das WIFI am Platz ist extrem lahm und das Datenkontingent des mobilen Routers aufgebraucht. Eine griechische SIM-Karte haben wir nicht gekauft, da es ja fast überall freies WLAN gibt.

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