our big trip

Der Plan: Ab Mai 2018 für ein Jahr zu verreisen. Von Sri Lanka nach Südostasien und später nach Südamerika. Was daraus wurde? Lest selbst…  

Baños: Natur, Abenteuer und etwas im Auge

Um von der Umgebung im Hochland von Ecuador noch etwas zu sehen, bevor es auf die Inseln geht, haben wir eine Zweitagestour mit Ecuador Hop gebucht. Am Morgen ging es also per Minibus los in Richtung Cotopaxi. Den berühmten Vulkan zu besteigen war nicht der Plan – einerseits war das zeitlich nicht möglich, andererseits hat Seraina dies schon einmal gemacht. Also fuhren wir quasi nur daran vorbei und frühstückten in einer Lodge in der Nähe. Von da aus sah man dann aufgrund des Nebels leider keinen Cotopaxi, dafür die beiden anderen Vulkane Los Illinizas.

Nach diesem Stop ging die Tour weiter – und zwar nach Quilotoa. Auch dort befindet sich ein Vulkan – der im Krater drin eine wirklich sehr schöne Lagune beheimatet. Auch hier lag zeitlich kein grösserer Trek drin, aber das Wetter spielte hier mit und die Aussicht vom Rand herunter war atemberaubend schön!

Nächster Halt Baños – hier übernachten wir. Die kleine Stadt gilt als Abenteuersport-Hochburg in Ecuador und es wimmelt von Anbietern für Rafting, Mountainbiking, Klettern oder Ziplines, Gondeln und Riesenschaukeln.

Auf einer Nachmittagstour hielten wir dann auch bei einer solchen Riesenschaukel auf den Bergen rund um die Stadt an – und Mathias konnte Seraina gar spontan dazu bewegen, mit drauf zu sitzen. Zwischenzeitlich hat sie zwar ganz schön gezittert, aber wir haben es (inkl. Mageninhalt) überstanden.

Vom Casa de Arbol aus durften wir dann noch die tolle Aussicht über Baños und das Tal geniessen, bevor es wieder runter in die Stadt ging.

Am anderen Morgen stand eine weitere kleine Tour an, die uns durchs Tal an etlichen Ziplines vorbei – diesmal hatte nur Mathias Bock auf einen kurzen Ride – zum Wasserfall «El Pailon del Diablo» führte. Es erinnerte ein wenig ans Maggia-Tal und war definitiv schön anzuschauen – auch der andere Wasserfall, dem man dann mit einem Cable Car ganz nahe kam. Die Gondel sah zwar nicht mehr so sicher aus, aber wir haben Hin- und Rückfahrt sicher überstanden.


Ja und dann war eigentlich der Ausflug zu Ende und es standen nur noch die ca. 6-stündige Rückfahrt an. Leider windete es beim Schlendern durch Baños irgendwas in Seraina’s linkes Auge und wir suchten erstmal eine Apotheke auf. Die Tropfen nutzten nichts und nach der langen Busfahrt nach Quito, die Seraina quasi dauernd mit geschlossenen Augen verbrachte, suchten wir dann den Notfall im Krankenhaus auf. Beim zweiten Anlauf war dann auch – nach einiger Wartezeit – ein Augenspezialist vor Ort. Er konnte uns glücklicherweise weiterhelfen und fand ein transparentes kleines Plastik-Teilchen unter dem Augendeckel. Kaum war das Ding draussen, ging es schon viel besser und nach einer Nacht Schlaf – wir verliessen das Spital ca. 01:30 am Morgen – sieht die Welt wortwörtlich schon wieder besser aus.

Nun verbringen wir noch einen Tag mit der weiteren Planung und Fotoalbum-Arbeiten in Quito und fliegen dann ab auf die Galapagos. Und weil das ja unser grosses Finale sein soll, haben wir heute eine 8-tägige Tauchsafari gebucht. Voll geil!

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