Bali-2018

Ina und Bartosz auf Tour
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Backpacking Bali 2018

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Zunächst einmal ein paar fakten über Bali :-)

Bali ist eine zu Indonesien gehörende Insel im Indischen Ozean mit einem tropisch warmen Durchschnittsklima. Hauptstadt der Insel ist Denpaasar. Mit einer Fläche von 5.561 km² ist Bali die mit Abstand größte Insel der gleichnamigen Provinz. Bei der Volkszählung 2010 hatte Bali rund 3,9 Millionen Einwohner und im Jahr 2012 laut einer Schätzung 4,22 Millionen.

Die meisten Berge Balis sind vulkanischen Ursprungs und bedecken etwa drei Viertel der gesamten Inselfläche. Der Vulkan Gunung Agung („Großer Berg“) ist mit 3.142 Metern der höchste Berg der Insel. Für die Balinesen ist er der Sitz der Götter. Außerdem ist er der Pol des balinesischen Koordinatensystems. Der vorletzte Ausbruch von 1963 forderte 2000 Menschenleben und verwüstete zahlreiche Dörfer und Felder. Zuletzt brach er 2018 aus.

Der Grund für die vulkanische Aktivität ist die Subduktion der Sahul-Platte (Teil der Australischen Platte) unter die Sundaplatte (Teil der Eurasischen Platte). Sie ist auch für den Vulkanismus auf den östlich und westlich benachbarten Inseln verantwortlich. Diese sind, wie Bali, Teil des sogenannten Sundabogens, eines vulkanischen Inselbogens, der allgemein typisch für Ozean-Ozean-Subduktionszonen ist. Südlich des Sundabogens fällt der Meeresboden zum Sundagraben hin ab. Solche Tiefseegräben sind ebenfalls typisch für Subduktionszonen. (Quelle: Wikipedia)

Angefangen hat alles mit einer etwas in die Länge gezogenen Anreise:

Knappe 19 Stunden Flug von Berlin Tegel -> Doha (ist die Hauptstadt von Katar und liegt am Persischen Golf) --> Denpasar (Bali)

„Transport, transport?“ „Taksi, taksi?“ Empfohlen wird hauptsächlich, mit dem sogenannten „Blue Bird“ Taxi zu fahren – die fahren mit Taxometer und sind verlässlich. Solch ein Taxi bekommt man aber am Flughafen nicht. Dort warten sie nämlich wie die Geier auf ihr Fleisch und versuchen einen um zehntausende von Rupien über den Tisch zu ziehen – am Ende haben wir in den sauren Apfel gebissen und ein solches Taxi genommen und auch ein wenig zu viel gezahlt, aber es hielt sich noch in Grenzen

Völlig erledigt saßen wir dann also im Taxi

Eine erste balinesische Taxifahrt, über rote Ampeln fahren und Hupen, was das Zeug hält – überlebt!

Es ist bunt, laut, dreckig und trotzdem schön und charmant auf eine ganz gewisse Art und Weise – aber es ist auch überfordernd, denn neben der Tatsache, dass es anfangs für einen alles gleich aussieht und es kaum möglich ist, sich zu orientieren, muss man dann noch auf die durchschnittlich 5 Schlaglöcher pro 100 Meter und gefühlte 3 Millionen Roller und Autos achten. Und das ist kaum übertrieben – der (Links-)Verkehr ist wirklich nicht ohne.

Ankunft im Hotel

Unsere erste Unterkunft war das Hotel Pendawa Gapura -> Kartika Plasa Gg Pendawa 3,Badung, Bali, Indonesia 80361

Schöne Zimmer zu günstigen Preisen.

Das Hotel liegt in einer kleinen Gasse und ist abseits vom Straßenlärm.

Der Innenhof ist schön gestaltet mit Palmen und einem kleinen Pool.

Es ist sehr familiär gehalten und alle dort sind überaus darauf bedacht, das es einem an nichts fehlt :-)

Nach dem Einchecken und Frisch machen ging die Suche nach etwas zu essen los.

Überall, gut und günstig. Um die Ecke von unserem Haus sind gleich zwei überragende Warungs (Gasthaus/Garküche) – Nasi Goreng oder Mie Goreng für umgerechnet 0,90 € oder ein Teller voller „alles was du willst“ für umgerechnet ca. 1,20 € – dazu die freundlichsten Menschen der Welt.

Local food am Strand
Local food am Strand


Am 2. Tag waren wir im Batan Waru Restaurant ( in der Lippo Mall Kuta )

Satt wird man hier immer und das auch noch köstlich.

Die ersten Tage verliefen dann immer recht ähnlich:

Reiseführer studieren und dann sehen wir wohin es uns zieht + Hotel für die nächsten 2 Tage suchen und buchen.

Bartosz hat das immer für mich miterledigt glücklicherweise. Ich habe einfach nie daran gedacht weiter zu schauen :-D

Weiter ging es mit dem KuraKura Bus nach Ubud ins Putri Ayu Cottages ( Hotel )

Unsere Zimmer waren ein Traum... und lagen direkt nebeneinander, sodass wir über die Terrasse jeweils in die des anderen gehen konnten.

Ich hatte 2 Wunderschöne Himmelbetten und ein super großes Bad.

Am Abend hatte es wie aus Eimern geregnet, so haben wir es uns mit Bierchen gemütlich gemacht und gewartet bis es vorbei war, damit wir runter in die Stadt konnten.

Starkregen in Ubud...wir also runter in richtung Stadt...Wasserhinderniss

Wir haben eine zeitlang überlegt ob wir da einfach durchlaufen.

Ich war mutig und zog Schuhe und Socken aus ... ich dachte mir einfach vom überlegen wird das wasser auch nicht weniger ...und bin da durchgestampft.

Bartosz hatte da nicht so wirklich Lust drauf und hatte einem einheimischen Geld geboten wenn der dieser dadurch fährt ...

Schwupp saß er auf einem Roller und wurde durch die Kloake gefahren...an mir vorbei...winkend!

Oh war ich sauer haha...( aber nur ganz kurz, musste danach selber Lachen :D )

Geld wollte der Rollertyp übrigens nicht annehmen, super Nice der junge Mann!

In der Stadt waren wir dann im Three Monkeys (Jalan Monkey Forest, Ubud 80571 )

Ein wirklich schönes Restaurant, aber Reservieren würde ich empfehlen, da es wohl sehr beliebt und meist immer voll Besucht war.

Die Preisspanne schätze ich auf €€ von €€€€€

Ubud hat viele kleine Tempel die man besichtigen kann, aber in einigen kommt man nur mit einem Sarong hinein (Ein Sarong ist ein Wickelrock, der aus einer Stoffbahn besteht. Er ist in Südasien und dem südpazifischen Raum weit verbreitet und wird vor allem von Männern getragen, ist also meistens ein Männerrock. Je nach Land wird er auch anders genannt, zum Beispiel Lava-Lava oder Pareo.)

Ein Tempelbesuch gehört bei einem ersten Balibesuch zum Pflichtprogramm.

Davor sollte man sich allerdings über die Kleiderordnung und Tempelregeln informieren.

So ist es in der Regel Pflicht einen Sarong zu tragen.

Für einen Tempelbesuch sollten die Kleiderordnung und sonstige Regeln im Tempel eingehalten werden. Bei einer Zeremonie können diese auch noch strenger sein. Eine Auflistung der Tempelregeln befinden sich oft auch an den Eingängen zu den Tempeln.

Hier mal ein paar Beispiele:

Männer/Frauen dürfen keine schulterfreie Bekleidung tragen bzw. die Schultern müssen bei Trägertops mit einem Tuch bedeckt werden

Ein Sarong (langer Rock für Männer und Frauen) ist meist Pflicht. Auch muss oft noch zusätzlich ein Schal um die Taille getragen werden.

Frauen ist während ihrer Tage der Tempelzutritt verboten.

Man darf nicht vor den Betenden treten, also nicht zwischen Schrein und Betendem stehen.

Tempel sollten nie bestiegen werden. Man sollte auch nicht höher als der Priester stehen

Gewisse Bereiche dürfen nicht oder nur mit Begleitung (Guardian of the tempel z.B. bei Pura Besakih) betreten werden.

Bei einer Zeremonie muss der Mann zusätzlich ein Kopftuch tragen und es gilt als respektvoll sich ebenfalls während der Zeremonie zu setzen.


Auf dem Rückweg in unsere Unterkunft haben wir dann auch zuckersüße Gekkos gesehen.

Bartosz kam dann auf die tolle Idee eine Reisfeldwanderung zu Unternehmen ohne Führer.

Also kramte er wieder in seinem Reiseführer um eine geeignete Route zu finden.

Wie sollte es auch anders kommen... wir sind am anfang einen falschen Weg gegangen und mussten risikoreiche Gassen und Spalten überqueren... aber wir fanden Reisfelder...nur leider die falschen hehehe.

Nach langem hin und her hat Bartosz noch den richtigen Weg gefunden und so gingen wir Berg auf, den richtigen Weg, zu den Reisfeldern.

Dieser Weg...ich schwöre er war die Hölle !!!

Hey ja der war schön, nur hast du kaum was davon mitbekommen weil du ums Überleben kämpfen musstest. Aber du hast das gut gemacht!!!

Nach jedem erfolgreichem überwundetem Bergauf dachte ich mir nur das man ja irgendwann mal wieder auf einer geraden Strecke ankommen muss...haha PUSTEKUCHEN!

Ich kann mir auch bis heute nicht erklären wie ich dieser Wanderung zustimmen konnte :D

Ja sehr mutig wenn man die Länge des Wanderweges und die Höhenunterschiede nicht kennt ;) Kannte ich auch nicht. Und hab mich auch mit der Zeit verschätzt. Auf der Hälfte des Weges wurde es dunkel^^. Und dann haben wir versucht nen uber oder grab zu bekommen. Schließlich bei absoluter Dunkelheit und im Nirgdendwo hat uns jemand (Privat/Taxi) mitgenommen.

ABER... das was man alles sehen kann bei diesem erschwerlichem Weg, ist der Wahnsinn.

Allein das Panorama hat alles entschädigt! Es lohnt sich also definitiv.

Den Monkey Forrest haben wir auch Besucht.

Hier leben hunderte von Affen. Und sie versuchen einen zu bestehlen, manchmal. Ein Frecher hat sich fast mein Portmonnaine geschnappt. Die denken man hat halt Leckerlies in der Tasche...

Wer Hitze nicht gut verträgt sollte sich das lieber sparen... die Luftfeuchte betrug gefühlte 1000%.

Schön anzusehen ist der Park aber allemal.


Next Stop... Bingin Beach

Wir sind dann mit dem KuraKura Bus bis nach Denpasaar und dann weiter mit Taxi (3km/20€) nach Bingin Beach.

Die erste Nacht waren wir im Teges Asri by Bukit Vista.

Eine recht neue Anlage mit schönen Bungalows. Von denen gibts einige in Bingin Beach.

Hier hatte ich für Ina eine Suite gebucht. Ein kleiner Palast für die Lady. Die Bungalows kosteten ca. 25€ mit Frühstück. Und Infinity-Pool.

Am zweiten Tag in Bingin Beach wohnten wir im Taman Asih Homestay.

(Jalan Cemongkak-Pantai Dreamland Kuta Selatan, Pecatu, Bali, Indonesia )

Die Anlage ist traumhaft schön gestaltet, viel grün und eigene kleine Hütten (meine sogar mit Hängematte... Yeah).

Die Hütten waren sehr einfach gehalten aber völlig ausreichend wenn man keine riesen Ansprüche hat.

Am Abend haben wir uns dann mit einem Bekannten von mir, der auch seine erste Bali Reise hatte, im Kellys Warung ( Jalan Pantai Bingin Beach ) getroffen.

Das Warung bekommt von mir € von €€€€€ für das Preis-Leistungsverhältnis.

Ja da stimme ich zu. Hier hatten wir tatsächlich ein Bacon&Eggs Cheeseburger ohne Burgerfleisch. Das hat uns alle bisschen verwundert ;)

Es liegt nur ca. 7 Minuten Fussweg vom Taman Asih entfernt und ist mitten am Strand.

Eine meterlange Treppe führt zu dem Warung das auf den Klippen gebaut wurde.

Diese Treppe hatte so große Stufen das mein Knie auf dem Rückweg zum Hotel jedesmal an mein Kinn gestoßen ist.

Selbst Bartosz war fix und alle, und das obwohl er definitiv fitter ist wie ich. Naja fix und alle... ja aber es war eine schweisstreibende Angelegenheit ;)


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