Australien 2019

Birgit & Peter
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St Mary Peak

Einer der vielen schönen Ausblicke entlang des WegesSchöne alte Bäume auf den ersten MeternDa hinten wollen wir hochIm ersten Steilstück......und dann unterhalb des GipfelsBlick vom Gipfel den Kamm entlangSehenswerte Pflanzenwelt, u.a. auch die links im Bild zu sehenden „Black Boys“

Um 6:30 ist die Nacht für uns zu Ende, denn nach dem Frühstück wollen wir uns zum St Mary Peak aufmachen. Der St Mary Peak ist der höchste Gipfel in den Flinders Ranges, und bei den heute angekündigten 30 Grad macht es Sinn, zeitig zu starten. Der Weg beginnt direkt am Campingplatz. Um 8:30 befinden wir uns dann auch schon auf dem sog. „Outside Trail“, bei dem man den Gipfel von außerhalb des Wilpena Pounds besteigt. Der St Mary Peak ist Teil des Wilpena Pound, eine Gebirgskette, die ein geschlossenes Oval bildet. Unser Campingplatz liegt am „Eingang“ des Ovals. Deshalb hat man die Option, den Gipfel von innen oder außen zu besteigen. Der innere Weg ist flacher und einfacher zu gehen, dafür aber deutlich länger. Uns reichen 15 km auf dem äußeren Weg und nehmen dafür den steileren Anstieg in Kauf. Das war auch gut so, weil uns am Ende die steilen Abschnitte am meisten Spaß machen.

Die ersten 4 km schlängelt sich der Weg nahezu eben am Pound entlang. Die ersten paar hundert Meter davon entlang eines Bachbetts, das von schönen alten „River Gum“ Bäumen gesäumt wird. Der Rest ist eher gewöhnlich. Dann geht’s steil nach oben bis zum Tanderra Sattel. In diesem Abschnitt muss man öfter ziemlich hohe Stufen nehmen und der Einsatz der Hände wird zur Regel. Das ist anstrengend, macht aber richtig Laune, auch wegen der tollen Felsen entlang des Weges. Nach dem Sattel ist es nochmal ein kurzes Stück flach, bevor es zum Endspurt erneut richtig knackig wird. Durch die viele Kraxelei kommt man nur sehr langsam voran, so dass es sich ganz schön hinzieht bis man dann endlich am Gipfel ankommt. Dort hat man ein überwältigendes 360 Grad Panorama. Allerdings waren die Ausblicke entlang des Weges teilweise auch schon ziemlich krass. Zum Glück hatten wir den ganzen Tag strahlenden Sonnenschein.

Nach 8 Stunden sind wir erschöpft aber glücklich wieder am Stellplatz. Zum Abschluss gehen wir noch ein Bierchen in der Bar des Wilpena Pound Resort trinken. 

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