Athen 2026
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Eine goldene Maske und ein sanierungsbedürftiger Tempel

Veröffentlicht: 31.08.2026

Attraktion
Nationales Archäologiemuseum
Athen, Griechenland
Attraktion
Olympieion
Athen, Griechenland
Sehenswert
Tempel des olympischen Zeus
Athen, Griechenland

Die EAA 2026 ist nun vorbei ☺️ Auf ein Wiedersehen in Leiden in den Niederlanden für die EAA 2027! 🎉

Jetzt kann der eigentliche Urlaub beginnen ☺️ Und zur Feier des Tages ging es zuerst ins Nationale Archäologiemuseum 😬 Dort sind Funde aus verschiedenen Epochen und Stätten aus ganz Griechenland ausgestellt.

Das Gebäude selbst ist schon beeindruckend und um den Eindruck zu vertiefen, begegnet man direkt zu Beginn der berühmten Goldmaske aus Mykene (öffentlich gerne als Maske des Agamemnon bezeichnet).

Als Heinrich Schliemann diese damals fand, sprach er sie direkt als Maske des Agamemnon an. Dass sie tatsächlich einst auf dem Gesicht des verstorbenen Königs von Mykene gelegen hat, ist aber nicht bewiesen. Masken dieser Art waren für die Verstorbenen der Oberschicht zur Blütezeit Mykenes üblich ( ca. 7-4. Jhr. v. Chr.).

Eine weitere Fundgattung, die die adeligen Gräber Mykenes auszeichnet, ist Gold. Gold in allen Formen 😅 Ob als Kette, Ring, Kleidungsverzierung oder als Waffenbeschlag, Gold war im Leben und im Tod der Reichen das Wichtigste Element.

Nicht fehlen durfte natürlich die Schwarzfigurige Keramik. Obwohl manchmal war sie auch rotfigurig oder weiß glasiert 😉 Zusätzlich gab es noch einige Tafeln zur Erklärung der üblichen Gefäßformen. Für mich als Keramiklaie ein Muss. Bisher konnte ich nur Amphoren erkennen 😬

Generell spielte Keramik wie Gold eine große Rolle. Im Alltag, als auch im spirituellen bzw. rituellen Geschehen, war Keramik entscheidend. Kleine figürliche Keramik wurde so z.B. als Ölgefäß genutzt und die bisher nicht ganz verstandenen „Frying Pans“ wohl eher im rituellen Sinne 🤷🏼‍♀️

Der bronzene „Zeus“ ist ein weiterer berühmter Fund aus dem Meer vor Athen. Viele dieser Statuen wurden aus versunkenen Schiffswracks geborgen und bestehen zumeist aus einem anderen Edelmetall mit großer Bedeutung: Bronze.

Für mich besonders interessant waren die wenigen Funde aus Knochen oder Zahn, sowie die Bestattung aus dem Töpferviertel Kerameikos. Der Verstorbene hatte großflächige Verschmelzungen an der Wirbelsäule erlitten und dementsprechend vermutlich starke Rückenschmerzen 😬 Das fühlte ich gleich selbst im Rücken….

Den Tagesabschluss  machte der Tempel des olympischen Zeus, das Olympieion. Obwohl teilweise eingerüstet, konnte man sich das ehemalige Ausmaß noch gut vorstellen. Tatsächlich war er in der Antike einer der größten Tempel Griechenlands. 

Für mich als Archäologin unfassbar ist, dass viele dieser antiken Ruinen im Mittelalter und später als Steinbrüche genutzt wurden (so auch das Olympieion). Aber andere Zeiten hatten eben andere Ansichten, Vorstellungen und Bedürfnisse…

Auf einen Blick

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Kulturell
  • Die berühmte Goldmaske aus Mykene im Nationalen Archäologiemuseum
  • Das Olympieion als Tagesabschluss
KulturGeschichteArchitektur
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