Eine goldene Maske und ein sanierungsbedürftiger Tempel
Die EAA 2026 ist nun vorbei ☺️ Auf ein Wiedersehen in Leiden in den Niederlanden für die EAA 2027! 🎉 Jetzt kann der eigentliche Urlaub beginnen ☺️ Und zur Feier des Tages ging...

Veröffentlicht: 02.09.2026
Der letzte Tag in Athen brachte ein weiteres Museum für Archäologie 😉
Das Akropolis-Museum liegt direkt am Südhang des Akropolis-Hügels und zeigt im Grunde den Großteil der geborgenen Reliefs und Statuen vom Parthenon, Erechtheion und den anderen Tempeln der Akropolis, die aufgrund ihrer Erhaltung geschützt werden müssen. Darunter auch solche, die auf der Akropolis als Vorgänger zu den heute sichtbaren Tempeln standen.
So werden z.B. die Karyatiden, die Statuen junger Frauen, dort im Original gezeigt, während am Erechtheion nur Kopien zu sehen sind. Leider fehlt die Sechste. Diese wurde im 19. Jhr. von dem Briten Lord Elgrin nach London gebracht. Raubkunst wie sie im Buche steht….. 😑
Um mehr Kontext zu den Tempeln und ihrer Geschichte zu bekommen ist das Museum definitiv empfehlenswert. Und unter dem Museum gibt es eine Ausgrabung mit Häusern aus dem 4-6. Jhr. n. Chr. zu bewundern.
Im Anschluss konnte ich dann nicht anders und bin noch einmal auf die Akropolis. Da die Tempel bei Abendlicht noch schöner aussahen und ich so auch das Theater des Dyonisos sehen konnte, war das die richtige Entscheidung.
Eine kleine Anekdote zum Erechtheion fand ich besonders schön. Der Olivenbaum am Tempel wurde während der großen Ausgrabungen im 19. Jahrhundert gepflanzt, um dem Baum zu gedenken, der dort angeblich einst von Athena selbst gepflanzt wurde 😉